(Wiesbaden, 12. Juni 2023) ABO Wind und TRICERA energy errichten gemeinsam drei Batteriespeicherprojekte. Die Kapazität der Batterien beträgt insgesamt mehr als 25 Megawattstunden. Sie werden noch im Jahr 2023 in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen angeschlossen, deren installierte Leistung insgesamt 20,4 Megawatt Peak (MWp) beträgt. Es handelt sich um die Solarparks Weichenried (Bayern), Euskirchen Wüschheim (Nordrhein-Westfalen) und Wald-Michelbach (Hessen). Für die drei Hybridprojekte aus Photovoltaik und Batteriespeicher hatte ABO Wind bei Innovationsausschreibungen der Bundesnetzagentur Tarife gesichert, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.
Die Besonderheit der Batteriespeicher ist, dass ausschließlich auf Module aus dem Automobilsektor zurückgegriffen wird. Hierfür kommen durch TRICERA energy entwickelte technische Lösungen zum Einsatz. Sie ermöglichen die effiziente elektrotechnische und steuerungsseitige Integration unterschiedlicher Batteriemodule. Die Batterien befinden sich in acht 20-Fuß-Containern.
„Der Automobilsektor als zentraler Nutzer von Lithium-Ionen-Batterien wird die Entwicklung qualitativ hochwertiger Batteriepacks im nächsten Jahrzehnt vorantreiben“, sagt Dr. Julia Badeda, Bereichsleiterin für Hybride Energiesysteme und Speicher bei ABO Wind. „Mit diesen Projekten sammeln wir wertvolle Erfahrungen als Entwickler stationärer Speichersysteme für die großskalige Anwendung von neuen und gebrauchten Automobilpacks.“
„Mit dem in diesem Projekt verfolgten Konzept schaffen wir Nachhaltigkeit in mehreren Dimensionen“, sagt Dr. Tim Müller, Geschäftsführer von TRICERA energy. „Wir ermöglichen durch die Errichtung von Batteriespeichern den Zubau weitere Erneuerbarer-Energie-Anlagen und somit das Gelingen der Energiewende. Gleichzeitig wappnen wir uns für die Zeit, wenn gebrauchte Batterien im großen Maßstab aus Elektrofahrzeugen zurückkommen. Mit diesem Konzept erweitern wir dann den Lebenszyklus der Batterien und erhöhen deren Wertschöpfung. Zusätzlich gewinnen wir Zeit und führen die Batterien erst dann einem Recycling zu, wenn entsprechende Recyclingverfahren ausgereift sind. Das verbessert die Rückgewinnung der eingesetzten Rohstoffe deutlich.“





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