Zwei Photovoltaik-Großaufträge aus Deutschland in einer Woche konnte Hamburger Unternehmen vermelden. Aus Sicht des Conergy-Chefs ist dies ein Hinweis, dass der Photovoltaik-Markt in Deutschland im 4. Quartal nun nochmal Fahrt aufnimmt.
Die Ergebnisse des Berliner Photovoltaik-Unternehmens sind durch zahlreiche Sondereffekte stark belastet. Hinzu kommt, dass das Geschäft in Deutschland eher schleppend läuft.
Schwarz-Gelb erwägt laut Medienbericht eine Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus auf 1000 Megawatt jährlich. Bis Ende Januar 2012 soll eine entsprechende Maßnahme geprüft werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen konnte zwar seinen Absatz im Vergleich zum Vorquartal nicht steigern und verbuchte aber einen geringeren Verlust. Die Warnung, die Wandelanleihe nicht fristgerecht zurückzahlen zu können, wurde erneuert. Finanzvorstand Marion Helmes verlässt Q-Cells.
Die Nachfrage auf den weltweiten Photovoltaik-Märkten wird aus Sicht des Wechselrichter-Herstellers im kommenden Jahr nicht deutlich anziehen.
Die US-Regierung hat nun die Untersuchungen wegen vermeintlicher Dumpingpreise chinesischer Photovoltaik-Hersteller aufgenommen. Die US-Tochter von Solarworld hatte in den USA gemeinsam mit weiteren Herstellern eine entsprechende Petition eingereicht.
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Bayern musste wegen der großen Lagerbestände weitere Abwertungen vornehmen. Die Verluste von Phoenix Solar belaufen sich nach drei Quartalen auf rund 40 Millionen Euro.
Der schwache deutsche Photovoltaik-Markt und die Neuausrichtung der Fabrik in Frankfurt/Oder belasten das Ergebnis von Conergy. Die steigenden Geschäfte im Ausland konnten dies nicht wettmachen.
Im dritten Quartal 2011 sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1,64 Gigawatt zugebaut worden. Damit steigt die gesamte im Jahr 2011 neu installierte Leistung auf 3,36 Gigawatt.
Ein Raumkonzept aus Spanien hat den diesjährigen Preis auf der Bauhaus-Solar 2011 in Erfurt gewonnen. Eine weitere Auszeichnung ging an zwei Studentinnen aus München.