Laut einer Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE) könnte der geplante Kapazitätsmarkt für Gaskraftwerke Haushalte und Industrie in Deutschland mit zusätzlichen Kosten von bis zu 435 Milliarden Euro belasten. Der Verband warnt vor Fehlanreizen und plädiert für marktwirtschaftlichere Alternativen.
Der ZVEH hat in seiner Herbstkonjunkturumfrage einen leichten Anstieg des Geschäftsklimaindex festgestellt. Anders als in früheren Jahren ist die Photovoltaik für das Elektrohandwerk aber kein Wachstumstreiber mehr – im Gegenteil.
Nach fast acht Jahren gibt die bisherige Präsidentin Simone Peter ihr Amt an der Spitze des Bundesverbands Erneuerbare Energie an die CDU-Politikerin und frühere nordrhein-westfälische Umweltministerin ab.
Der niederländische Anbieter einer Vertriebs-, Projektplanungs- und Service-Softwareplattform für Photovoltaik, Batteriesysteme, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur und das Berliner Unternehmen mit seinem ähnlich gelagerten Angebot wollen gemeinsam „Europas führende KI-gestützte Softwareplattform für Installateure“ schaffen.
Mit einem neuen dynamischen Stromtarif will Reev das Laden von Unternehmensflotten günstiger machen und Emissionen einsparen. Die Münchner Software-Spezialisten für Ladeinfrastruktur setzen dabei auf Preissignale vom Strommarkt und intelligentes Energiemanagement.
Das Gesetz soll Verfahren vereinfachen, Abläufe digitalisieren und insgesamt mehr Tempo ermöglichen. Es betrifft Elektrolyseure, Importanlagen für Wasserstoff und dessen Derivate, Speicher und Leitungen. Der BDEW kritisiert geplante Kürzungen bei der Förderung.
Im Projekt Energieareal Regensburg Ost entsteht eine Photovoltaik-Anlage mit 11 Megawatt, die Strom an einen Standort von Aumovio, Schaeffler und Siemens liefert. Mitarbeiter der Unternehmen und Bürger können sich über die Energiegenossenschaft BERR eG direkt beteiligen.
In der Altmark könnte ein bedeutendes Lithiumvorkommen lagern. Neptune Energy meldet gewaltige Reserven im Untergrund von Sachsen-Anhalt und setzt dabei auf ein neues Verfahren zur Extraktion aus Tiefenwasser.
Das Fraunhofer ISE hat gestern Hans-Martin Henning in den Ruhestand verabschiedet, der die Einrichtung fast neun Jahre geleitet hat. Dazu richtete das Institut ein Symposium zur Energiewende aus. Neben Henning selbst sprachen Wissenschaftler anderer Häuser und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. In einem Wunsch waren sie sich einig: Dass die Energiewende in Deutschland langfristig gedacht und umgesetzt werden müsse.
Der BEE warnt vor einem Rückschritt beim Wasserstoffhochlauf und fordert ambitionierte Maßnahmen statt gekürzter Ziele. Ein neues Positionspapier zeigt neun Hebel auf, wie heimische Produktion, EU-Vorgaben und gezielte Förderungen den Hochlauf beschleunigen könnten.