Das britische Unternehmen Quantasol hat eine Photovoltaik-Zelle mit einem Wirkungsgrad von 28,3 Prozent entwickelt. Die Technik soll bis Anfang nächsten Jahres auch auf Mehrfach-Stapelsolarzellen übertragen werden.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien findet nicht nur Anhänger. Ulrich Kelber (SPD) warnt, dass ihr Vorrang bei der Einspeisung in den kommenden Jahren wieder zurückgenommen werden könnte.
Das norwegische Photovoltaik-Unternehmen muss wegen defekter Anschlussdosen wahrscheinlich seine komplette Modulproduktion aus dem vergangenen Jahr durchchecken. Die Kosten für die Kontrollen und Reparaturen schätzt REC auf etwa 40 Millionen Euro.
In Berlin-Adlershof wird derzeit die vollständige Energieversorgung der Insel Graciosa mit erneuerbaren Energien simuliert.
Dünnschicht: Nach dem Rennen um die dünnen Halbleiterschichten folgt nun der Wettlauf um möglichst dünne und harte Gläser. Denn der Erfolg der Solarmodule hängt wesentlich von den Kosten ab – und die wiederum bis zu einem Viertel vom Glas.
Handwerksausbildung: Noch kommt Sonnenstrom in den Lehrplänen zu kurz. Wer sich auf Photovoltaik spezialisieren will, kann damit meist erst nach der regulären Ausbildungszeit damit beginnen. Handwerksbetriebe müssen den Nachwuchs selbst anlernen und fordern daher mehr Photovoltaik in der Ausbildung.
Dachvergütung: Betreiber von Photovoltaikanlagen auf Carports haben im Regelfall Anspruch auf eine EEG-Vergütung als Dachanlage. Entscheidend hierfür ist, dass der Carport ein Gebäude im gesetzlichen Sinne ist und die Stromproduktion nicht im Vordergrund steht. Einige Details werden allerdings derzeit noch unterschiedlich ausgelegt und bedürfen einer Klärung durch die EEG-Clearingstelle.
Gründächer: Die Zinco GmbH aus Unterensingen bei Stuttgart zählt zu den zehn besten Jungunternehmen in Baden-Württemberg. Dafür hat der Dachbegrünungsspezialist den Landespreis 2008 erhalten. Zur Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung hat das Unternehmen bereits 2002 ein eigenes Montagesystem entwickelt. Denn aus der Dachbegrünung und der Solarnutzung ergeben sich sinnvolle Synergieeffekte.
Fassadenintegration: An Fassadenanlagen stellen Bauherren andere Ansprüche als an Aufdachanlagen. Sie müssen nicht nur Strom liefern, sondern vor allem auch gut aussehen. Dafür gibt es unterschiedliche Konzepte und Systeme. Auch Modulhersteller bringen inzwischen eigene Systeme auf den Markt. Unter Umständen kann sich die Anlage sogar rechnen.
Montage: Bisher war integrierte Dachmontage ein großes Gefummel. Indachmodule der zweiten Generation versprechen Abhilfe. Sie sind Modul und Gestell in einem und machen zusätzliche Montagesysteme überflüssig. Die Montagezeit verringert sich deutlich. Das zeigt die Erfahrung mit einem System, das es schon seit zwei Jahren gibt.