Solarglas: Module sollen preiswert sein und langlebig. Wie schwierig dieser Spagat ist, wird auch an den Anforderungen deutlich, die Modulhersteller an Glasproduzenten stellen. Aber die Glasproduzenten haben ebenso Wünsche an die Modulproduzenten.
Portugal: Es gibt ein Mikro-Förderprogramm für Photovoltaik-Kleinanlagen bis 3,68 Kilowatt und ein neues Mini-Programm für Anlagen bis 250 Kilowatt. Aber im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien wird die Photovoltaik im sonnenverwöhnten Portugal weiterhin nur stiefmütterlich behandelt.
Griechenland: Während die Wirtschaft Griechenlands vor sich hin dümpelt und der Finanzmarkt des Landes um sein Überleben kämpft, entwickelt sich die hellenische Photovoltaikbranche prächtig. Diesen Umstand hat sie einer Regierung zu verdanken, die Schritt für Schritt den Weg für Photovoltaik frei macht.
Türkei: Ende 2010 verabschiedete die türkische Regierung ein Fördergesetz für erneuerbare Energien. Der Fördertarif für Solarstrom beträgt demnach 13,3 US-Cent pro Kilowattstunde. Als großer Wurf wird der Tarif nicht angesehen. Dennoch: Immer mehr Solarunternehmen zeigen in dem Land Präsenz, wie die Messe Solarex zeigt.
Dünnschichtfabriken: Die schlüsselfertigen Produktionsanlagen von Oerlikon Solar und Applied Materials haben vor drei Jahren einen Dünnschichtboom ausgelöst. Einige ihrer Käufer kamen jedoch in Schwierigkeiten und die Verkäufe stockten. Jetzt ziehen sie wieder an und die Turnkey-Anlagenhersteller können sich neue Hoffnungen machen. Dieses mal nicht nur für verbesserte Silizium-Dünnschicht, sondern auch für CIGS.
Handel: Installateure können von ihren Händlern zunehmend Unterstützung beim Marketing bekommen. Vom Messeanhänger über Schulungen bis zur Endkundenwerbung. Ganz selbstlos ist die Hilfe allerdings nicht.
Online-Marketing: Für die meisten Installateure und Großhändler ist die eigene Website heute ein wichtiges Instrument, um Kunden zu finden und zu binden. Doch längst nicht alle Seiten sind so gestaltet, dass die Besucher auf Anhieb alle gewünschten Informationen bekommen. Wer einige einfache Regeln beachtet, kann dafür sorgen, dass die eigene Website bei der Internetsuche weit oben landet.
Modulwechselrichter: Immer mehr Hersteller bieten diese Alternative zu Strangwechselrichtern an. Nicht ohne Grund haben sie in den USA bereits viel Erfolg.
Bilanzen: Das vergangene Geschäftsjahr ist für deutsche börsennotierte Solarkonzerne fast durchweg positiv verlaufen. Die Strategien für 2011 unterscheiden sich trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen nur wenig.
Photovoltaik Global 30: Das Atomunglück in Fukushima hat die Solaraktien in ein etwas helleres Licht gerückt. Der Branchenindex legte leicht zu.