Studiengänge: Bislang gibt es weltweit kaum Fachkräfte, die einen speziell auf die Anforderungen der Photovoltaikindustrie zugeschnittenen Studiengang absolviert haben. Erst seit wenigen Jahren bieten Hochschulen entsprechende Aus- und Weiterbildungen an. Hier können Unternehmen bei der Personalsuche fündig werden.
Garantien: Die Zahlungsunfähigkeit von Herstellern von Solarmodulen kann die Ansprüche von Anlagenbetreibern maßgeblich beeinträchtigen. Wie können diese ihre Garantie- und Gewährleistungsforderungen dennoch geltend machen?
Wirtschaftlichkeitsberechnung: Die Rentabilität von Solaranlagen ist laut Analysten derzeit hervorragend. Allerdings können schon kleine Annahmefehler in der Berechnung zu überzogenen Traumrenditen führen, die nie eintreffen. Damit sich die Kunden später nicht ärgern, sollten Installateure die wichtigsten Stellschrauben gründlich prüfen.
Marktübersicht Schrägdachmontage: Der Markt wächst, und die Produkte werden immer spezifischer. Ökonomisch und ökologisch sinnvoll nutzen die Hersteller nun vorhandene Bauteile statisch mit – beispielsweise den Modulrahmen oder das Blechdach.
Transportschäden: Die Reise, die Module vom Hersteller bis auf die Baustelle zurücklegen, birgt viele Gefahren. Großhändler und Installateure sollten die Risiken sorgfältig prüfen und sich mit Verträgen und Transportversicherungen absichern.
Modulentwicklung: Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ist im letzten Jahr ein Modultechnologiezentrum entstanden. Dort haben die Entwickler ein Modul entworfen, das die Leistung der Zellen deutlich besser nutzt als Standardprodukte.
Kroatien: Das sonnenreiche Land in Südosteuropa bietet ein Energieeinspeisegesetz mit attraktiven Vergütungen. Dennoch wurden bislang nur wenige Photovoltaikanlagen realisiert. Welche Chancen und Risiken bietet der kroatische Markt?
Spanien: Mit dem Verfall der Modulpreise ist absehbar, dass Solarstrom in sonnenreichen Regionen wie Spanien mit konventionellen Energien konkurrieren kann. Das wird umso wichtiger, weil die Solarstromtechnologien in Spanien trotz eines zu erwartenden Regierungswechsels bei den Parlamentswahlen im November künftig kaum mehr mit neuen Subventionen rechnen können.
Brasilien: Solarenergie fristet im fünftgrößten Staat der Erde noch ein Schattendasein. Nach den bisherigen Plänen sollen eher Wasserkraft, Bioenergie und etwas Windkraft den Energiehunger des aufstrebenden Schwellenlandes stillen. Nun sollen Solar-Stadien zur Fußball-WM 2014 die Politik und Investoren für Photovoltaik begeistern – KfW Entwicklungsbank und GIZ helfen dabei.
Standort Deutschland: Hersteller von Solarzellen und -modulen müssen enger mit Maschinen- und Anlagenbauern kooperieren. Dies war eine der zentralen Forderungen auf einer Veranstaltung in Erfurt, die alle Beteiligten zusammenbrachte.