Für Haushalte, die bereits eine Photovoltaik-Dachanlage besitzen, kann es sich finanziell sehr lohnen, in ein Heim-Energiemanagementsystem oder einen Heimspeicher zu investieren. Viele Hausbesitzer schrecken jedoch vor den hohen Investitionssummen zurück und erwarten eine Amortisation binnen fünf Jahren.
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Nachfrage nach privaten Dachanlagen spürbar weiter nachgelassen. Immerhin etwa 80 Prozent der neuen Anlagen werden mit einem Photovoltaik-Heimspeicher installiert, rund 40 Prozent in Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto.
Der Anbieter von Solarmodulen und Photovoltaik-Heimspeichern leitet vor dem Handelsgericht Lyon ein „Alerte“-Verfahren ein, um die Zukunft seiner Aktivitäten zu sichern.
Das Hessische Finanzgericht entschied, dass eine Photovoltaik-Anlage auf einem Einfamilienhaus keine betriebliche Nutzung erfährt, wenn der Strom nicht ganz überwiegend ins Netz eingespeist wird. Deshalb dürfe für eine solche Anlage auch kein Investitionsabzugsbetrag gebildet werden.
Der BEE kritisiert, dass die Politik kein geeignetes Verfahren vorschlägt, wie Netzanschlüsse für große Batteriespeicher künftig erfolgen sollten. Die sofortige Herausnahme aus der KraftNAV sei daher verfrüht. Die Bundesnetzagentur soll an einem „regelbasierten Netzanschluss- und Reservierungsverfahren“ arbeiten, doch wann das kommen könnte, bleibt im Regierungsentwurf vollkommen unklar.
Prolux Solutions ruft alle seine Storac-Heimspeicher zurück und steigt aus der Vanadium-Redox-Flow-Technologie aus. Stattdessen setzt das Unternehmen künftig auf Lithium-Eisenphosphat.
Für 20 Megawatt Leistung hat sich das Berliner Unternehmen einen Zuschlag in den EEG-Ausschreibungen gesichert. Die übrige Leistung soll über einen PPA vermarktet werden. Potenzial für einen Batteriespeicher sieht Saxovent auch.
Das Unternehmen bietet den Landwirten ein Pachtmodell an. Mit der knapp ein Megawatt großen Photovoltaik-Anlage verdienen sie demnach über die nächsten 20 Jahre mehr als 100.000 Euro zusätzlich zu ihren landwirtschaftlichen Einnahmen.
Der Rat der Stadt Brunsbüttel hat nun grünes Licht für den Bau des großen Batteriespeichers mit einer Nennleistung von 254 Megawatt gegeben. Wenn die finale Investitionsentscheidung von Vattenfall getroffen wird, soll die Anlage nach derzeitigen Planungen spätestens 2028 ans Netz gehen.
Der Baustart des Grünstromspeichers ist für das erste Quartal 2026 geplant. Die DC-gekoppelte Variante, wobei der Speicher direkt unter den Modulen integriert wird, reduziert die Komplexität und Gesamtkosten des Projekts, wie der Speicheranbieter Sigenergy erklärt.