Spanien: Gesunkene Modulpreise und hohe Sonneneinstrahlung machen die Photovoltaik auf der Iberischen Halbinsel auch ohne staatliche Förderung attraktiv. Deshalb setzen mehr und mehr Unternehmen auf ihr eigenes Solarkraftwerk zur Reduzierung der Stromrechnung – obwohl die Regierung in Madrid immer noch keine klaren gesetzlichen Regelungen für den Eigenverbrauch verabschiedet hat.
Photon: Abonnenten haben bisher nur bemerkt, dass Magazine nicht geliefert wurden. Doch es steckt viel mehr dahinter: eine Insolvenz, eine merkwürdige Übertragung auf eine Auffanggesellschaft und Verwicklungen, in die auch die Anleihen der Photon Power mit hineingezogen werden. Das Unternehmen selbst hält sich bedeckt.
Interview: SAG Solarstrom hat fünf deutsche Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt rund zwölf Megawatt an einen Investor verkauft. Die in den Jahren 2007 und 2008 errichteten Anlagen hatte die SAG Solarstrom Gruppe zuvor technisch und rechtlich bewertet, von einer Leasinggesellschaft erworben und neu strukturiert. Der Vorstandsvorsitzende Karl Kuhlmann sieht in einer solchen Restrukturierung von Solarinvestments auf dem Zweitmarkt ein interessantes neues Geschäftsfeld.
Photovoltaik Global 30: Der Neujahrsoptimismus ist Ernüchterung gewichen. Der Branchenindex gab deutlich nach.
Vertrieb: Großhandelspartner in der Photovoltaikbranche haben derzeit einen schweren Stand. Sie stehen zwischen den Anforderungen der Hersteller auf der einen Seite und den Erwartungen der Installateure auf der Kundenseite. Um in Zukunft zu bestehen, müssen sie jetzt Profil zeigen.
Geschäftsklima: Die deutschen Solarhandwerker wandern weiter durch ein Tal der Tränen. Besserung ist nicht in Sicht.
Modulpreise: Der Verfall der Modulpreise scheint gestoppt. Insbesondere bei höheren Leistungsklassen zeichnet sich sogar ein Anstieg ab.
Gastkommentar: Medien beeinflussen das Meinungsklima und machen Politik. Solarpionierin Tina Ternus beschreibt, wie in Zeitungen mit einfachsten Mitteln die Sachlage verdreht und Stimmung gegen die Photovoltaik gemacht wird.
Gastkommentar: Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Bundesregierung nach dem Unglück in Fukushima die Energiewende verkündete. Der endgültige Kernenergieausstieg, ein wirksamer Klimaschutz und das Zeitalter der erneuerbaren Energien waren nun Regierungsziel. Obwohl die Bilanz der Energiewende bislang mehr als mager ist, soll nun auch noch das Tempo gedrosselt werden. Ein kritischer Kommentar zur aktuellen Politik der Bundesregierung von Volker Quaschning, Professor an der HTW Berlin. Er vermisst ein schlüssiges Konzept.
EEG-Novelle: Rückwirkender Energie-Soli, Sonderabgaben auf den Eigenverbrauch, Abschaffung des Einspeisevorrangs: Mit solcherlei Vorhaben verunsichern CDU-Umweltminister Peter Altmaier und FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler derzeit massiv die Solarbranche. Was hat die Branche dem entgegenzusetzen?