Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat schon seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr angekündigt, den Ausbau der Erneuerbaren unter Druck zu setzen. So kündigte sie die Abschaffung der festen Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen an, will den Business Case – also die Wirtschaftlichkeit der erneuerbare Energien – verschlechtern und forderte, den Ausbau der Erneuerbaren an den (viel zu […]
Einer von zwei Bebauungsplänen für die 2023 ans Netz gegangene Photovoltaik-Freiflächenanlage hatte vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg keinen Bestand. Bei der Fertigstellung hatten alle Beteiligten – neben den Projektgesellschaften SEBG und Solarparc das EPC-Unternehmen GP Joule und der Energieversorger Mainova – einhellig die schnelle Umsetzung gelobt. Das Gericht erkannte nun „beachtliche materielle Mängel“. Der Fortbestand der Anlage dürfte indes nicht gefährdet sein.
Mit der Einigung im Patentstreit und der Lizenzierungsvereinbarung hat der chinesische Photovoltaik-Hersteller seine Basis verbreitert. Nach Ansicht von Aiko schafft dies langfristig Sicherheit für seine Kunden im europäischen Photovoltaik-Markt.
Drei Tage lang präsentierten auf der Messe in Essen mehr als 1100 Aussteller ihre Produkte und Ideen. Das Batteriespeicher-Business nimmt mittlerweile viel Raum ein, blickt allerdings mit Sorge auf die anstehenden politischen Entscheidungen. Im nächsten Jahr soll die E-World noch größer ausfallen.
Contracts for Difference sollen Überförderung verhindern – doch wie stark verändern sie Geschäftsmodelle und Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen? Eine Analyse der rechtlichen Spielräume und der ökonomischen Folgen für Projektierer und Investoren.
Für das ausgeschriebene Volumen von 2328 Megawatt gingen bei der Bundesnetzagentur 634 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 5237 Megawatt ein. Die Zuschlagswerte schwankten zwischen 4,40 und 5,30 Cent pro Kilowattstunde.
Zum drittem hat pv magazine Angebote zur Vermarktung von Batteriespeichern in einer Marktübersicht zusammengefasst. Zu beobachten ist ein Trend zur Erweiterung auf Speicher unterhalb der Megawatt-Kategorie. Auch Co-location haben fast alle Anbieter im Portfolio, die meisten auch mit Grünstromspeichern. Viele bieten Leistungen für Multi-Use-Konzepte an.
Eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und Capgemini Invent zeigt, dass der Wasserstoffhochlauf derzeit an zahlreichen regulatorischen, marktlichen und finanziellen Risiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu scheitern droht. Ohne eine Kurskorrektur und neue politische Regelungen könnten viele Projekte vor der finalen Investitionsentscheidung steckenbleiben.
Eine britisch-polnische Forschungsgruppe kommt zu dem Schluss, dass die Sicherheitsbewertung von Batterietechnologien nicht allgemeingültig ist, sondern stark von den Anwendungsszenarien abhängt. Eines der Resultate: LFP-Batterien können hohe Mengen an Fluorwasserstoff abgeben, was ihren Ruf als „sicherste“ Zellchemie Frage stellt.
Der aktuelle Energiewende-Monitor des DIW zeigt, dass beim derzeitigen Ausbautempo die gesetzlichen Ziele für 2030 voraussichtlich verfehlt werden. Während Photovoltaik und Batteriespeicher zulegen, hinken Offshore-Wind, Verkehr und Wärmesektor hinterher. Das Institut sieht günstige Rahmenbedingungen, warnt jedoch vor politischen Bremsmanövern.