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Magazin Archiv 01 / 2012

Energiewende statt Machtpolitik

Liebe Leserin, lieber Leser! Mit politischem Druck kennen wir uns in der Photovoltaikbranche eigentlich aus. Doch was zurzeit geschieht, wundert mich doch sehr. Ich dachte, dass die Energiewende ein große Aufgabe ist und es darum geht, diese zu stemmen. Stattdessen entfachen einige Politiker einen Orkan, der die Solarwirtschaft mehr bedroht als in den Jahren zuvor. […]

Alles auf Anfang

Solarförderung: Noch bevor die EEG-Novelle wirklich in Kraft ist, kommen neue Rufe nach einer Begrenzung des Photovoltaikzubaus. Eine Diskussion, die alle Jahre wieder neu aufflammt. Im Januar könnte nun aus dem „atmenden“ ein „würgender Deckel“ werden – mit nicht vorhersehbaren Folgen für den Markt. Die Argumente dafür sind sehr zweifelhaft, denn der Ausbau der Photovoltaik ist wichtig für die Energiewende.

Strom für die Nachbarn

Eigenverbrauch: Wer Geld verschenken will, speist seinen Solarstrom ins öffentliche Netz. Zumindest seit dem 1. Januar 2012: Bei Neuinstallationen liegt die Einspeisevergütung für Aufdachanlagen nämlich unter dem, was Privatkunden für Netzstrom zahlen müssen. Eine Chance für Anlagen auf Mehrparteienhäusern, wenn die Branche die Details klärt.

Spotmarkt PV-Module: Nachfrageknick

Modulpreise: Trotz Schwankungen bei der Nachfrage sind die Preise für Photovoltaikmodule weiter gesunken. Aktuelle politische Diskussionen verunsichern die Branche.

Stimmung im deutschen Handwerk: Winter-Blues

Geschäftsklima: Der aktuelle Konjunkturindex ist von dem zum Jahresende üblichen Abschwung geprägt. Immerhin haben die Optimisten trotzdem in vielen Regionen ihre Mehrheit behauptet.

Fest in der Krise

Photovoltaik Global 30: Die Spekulationen um den Euro setzten auch die Photovoltaikbranche unter Druck. Insgesamt blieb der Branchenindex jedoch stabil.

Stehen oder umfallen

Jahresausblick: Es fällt schwer, die Perspektiven der Photovoltaikbranche in Deutschland für das neue Jahr vorherzusagen. Zu unsicher sind die energiepolitischen Rahmenbedingungen. Alles läuft auf zwei Szenarien hinaus. Aber ein Spaziergang wird 2012 so oder so nicht.

Sorge um Nachschub

Rohstoffe: Bei Metallen wie Tellur, Indium und Gallium könnte es einer EU-Studie zufolge in Zukunft zu Versorgungsengpässen kommen. Das liegt vor allem an der wachsenden Nachfrage aus der Photovoltaikindustrie. Jetzt hat mit First Solar ein erster großer Solarproduzent in eine eigene Mine investiert.

Kleine werden groß

Neue Märkte: Viele kontroverse Themen haben das Jahr 2011 bestimmt – sinkende Modulpreise, Insolvenzen, die Atomkatastrophe in Fukushima, der Handelsstreit zwischen den USA und China. Es ist jedoch nicht alles verloren: Während viele traditionelle Solarmärkte leiden, ist eine Reihe neuer Märkte darum bemüht, die Lücke zu füllen.

Irgendwo hakt es

Ontario: Trotz hoher finanzieller Anreize und einer großen Projektpipeline wurden in der kanadischen Provinz bisher vergleichsweise wenig Photovoltaikanlagen installiert. Die Solarbranche hofft nun auf raschere Genehmigungszeiten und eine größere Akzeptanz bei den Banken.

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