Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Mehr als 100 Millionen Euro sind in den vergangenen vier Jahren in Forschungs- und Entwicklungsprojekte geflossen, um die Photovoltaik günstiger zu machen. Nun wird die Innovationsallianz Photovoltaik durch die neue Photovoltaik-Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ abgelöst.
Der deutsche Photovoltaik-Projektierer Saferay hat im vergangenen Jahr die Entscheidung getroffen, seinen internationalen Hauptsitz in Singapur anzusiedeln. Dabei gab es kräftige Unterstützung von den Behörden vor Ort. Im Interview mit pv magazine erklären Thomas Gnefkow, Geschäftsführer Saferay Singapur, und Alan Yeo, Regionaldirektor Europa beim Singapore Economic Development Board (EDB) mehr zu den Beweggründen, warum es für den deutschen Mittelstand wichtig sein kann, den Schritt nach Asien zu wagen.
Interview: Geld für Kraftwerke einfach nur, damit sie da stehen und nichts tun? Dazu könnte es kommen, wenn Lobbyisten der konventionellen Energiebranche sich durchsetzen. Carsten Pfeiffer warnt davor. Der Leiter Strategie und Politik des Bundesverbands Erneuerbare Energie erklärt im Interview, warum Kapazitätsmärkte unnötig sind.
Die Internationale Energieagentur hat eine neue Roadmap für Solartechnologien vorgestellt. Im Vergleich zur bisherigen Planung wird doppelt so so viel Strom mit Photovoltaik erzeugt.
EU PVSEC: Winfried Hoffmann, in der Photovoltaikwelt sehr gut bekannt, hat eine Lernkurve für Batteriespeicher erststellt. Die Kosten dürften schneller fallen als viel Experten glauben.
Im Zuge der Energiewende in Deutschland muss es auch eine „Energieverbändewende“ geben. Dazu hat der Präsident des Windverbands nun konkrete Vorstellungen vorgelegt. Er will die einzelnen erneuerbaren Fachverbände unter dem Dach des BEE sammeln und ihnen damit zu einer gemeinsamen starken Stimme verhelfen. Dieser Prozess ist aus Albers Sicht alternativlos, wenn die Erneuerbaren ihrer Systemverantwortung in Zukunft gerecht werden wollen.
Fortschrittliche Haustechnik: Friedhelm Widmann wollte einfach mal beweisen, wie günstig Solarstrom ist. Das macht er ganz ohne RWE, Eon und Co, nämlich autark, ganz ohne Netzanschluss. Der Strompreis für das Gewerbegebäude kann sich dabei mehr als sehen lassen.
Der pv magazine award für Innovationen, die für die Photovoltaik-Branche relevant sind, wird ab jetzt kontinuierlich vergeben. Eine Einreichung hat die Juroren diesmal besonders überzeugt.
Kommentar: Manchmal kann man sich nur wundern. Das Bundeswirtschaftsministerium kann auf eine Anfrage der Linkspartei nicht herausfinden, wie viele Solarzellen- und Solarmodulproduzenten es noch in Deutschland gibt. Dabei hätte eine einfache Anfrage an das Statistische Bundesamt genügt. Beim „Spiegel“ hingegen ist die deutsche Solarindustrie „fast tot“. Dass es bei der Photovoltaik noch viel mehr Wertschöpfung hinter dem reinen Produzieren gibt, scheint beiden egal zu sein.
In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken weist die Regierung eine Einflussnahme auf ihre Energiepolitik zurück. Sie hält die Vertreter der Erneuerbaren-Energie-Branche für ausreichend einbezogen. Interessant ist die Auflistung der zahllosen Treffen von Regierungsvertretern mit Energielobbyisten aber allemal.