Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Nach Aussage von EU Prosun befürworteten alle 20 durch die EU-Kommission befragte Photovoltaik-Hersteller die Auslaufprüfung für die Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen gegen die chinesischen Hersteller in Bezug auf Module. Änderungen am derzeit geltenden Mindestimportpreis von 56 Cent pro Watt sind demnach nur möglich, wenn sie bei der EU-Kommission beantragt werden. Dies erklärte EU Prosun-Präsident Milan Nitzschke während der Intersolar Europe auch in Richtung der Kritiker der geltenden Regelung.
Jährlich müssten 15 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland zugebaut werden, wenn es die Bundesregierung mit ihren Zusagen zum Klimaschutz ernst meint. Dies ist ein Ergebnis einer Studie der HTW Berlin zur Sektorenkopplung. Mit einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren und von Langzeitspeichern würde sich ein Kohleausstieg bis 2030 realisieren und auch das 1,5-Grad-Ziel erreichen lassen.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Die Photovoltaik-Fertigung in Wismar ist mit über 500 Megawatt die zweitgrößte in Europa. Das Werk ist jetzt wieder unter Kontrolle der ursprünglichen Erbauer von Centrosolar und ist auf flexible Produktion spezialisiert, was viele verschiedene Produkte und Auftragsfertigung möglich macht.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Ende 2013 hat Astronergy und die Chint-Gruppe, zu der Astronergy gehört, die ehemalige Conergy-Fabrik in Frankfurt an der Oder übernommen. Die Fertigung ist hoch automatisiert, beim Einkauf profitiert das Werk von den günstigen Konditionen, die die Chint-Gruppe erzielen kann, auf dem deutschen Photovoltaik-Markt steht die Nähe zum Kunden im Vordergrund.
In einer Formulierungshilfe der Regierungsfraktionen zu dem Gesetzentwurf „Digitalisierung der Energiewende“ ist nun eine – aus Sicht der Betreiber von Photovoltaik-Anlagen – eine recht unschöne Neuerung aufgetaucht. So sollen ab 2018 alle neuen Photovoltaik-Anlagen ab einem Kilowatt Leistung mit intelligenten Zählern ausgestattet werden müssen. Verbände kritisieren diese Ausweitung.
Nach den Analysten von BNEF hat nun auch die Erneuerbaren-Organisation einen neuen Bericht veröffentlicht, der das weitere Kostensenkungspotenzial von Photovoltaik und Windkraft aufzeigt. 2025 werden die durchschnittlichen Stromgestehungskosten für diese beiden Technologien der IRENA zufolge bei etwa fünf bis sechs US-Dollarcent pro Kilowattstunde liegen.
In Vorbereitung des dritten pv magazine Quality-Roundtables berichten wir über eine Umfrage unter Herstellern mit Fertigung in Europa zu Strategie und Qualität. Die Frage ist: Was macht „made in Europe“ interessant, wenn man Module für eine Solaranlage sucht.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Solarworld produziert seit August 2000 in Europa Module und dürfte zu den bekanntesten Herstellern gehören. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich das Unternehmen vehement für die Zölle für chinesische Photovoltaik-Produzenten einsetzt, und sich damit auch viele Feinde geschaffen hat.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Solarwatt produziert seit 1993 in Europa Solarmodule. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Insolvenzsverfahrens in Eigenverwaltung vor einigen Jahren hat es sich strategisch sehr klar als Photovoltaik-Systemlieferant positioniert und gehört mehrheitlich Stefan Quandt, einem der Haupteigentümer von BMW.
Feature: Solarwatts Batteriesystem „My Reserve“ ist auf der Intersolar Europe 2015 vorgestellt worden und traf auf große Resonanz. Der Gründer von Smart Solar Consulting, Götz Fischbeck, hat sich im Entwicklungs- und Fertigungszentrum von Solarwatt in Frechen umgesehen, um herauszufinden, was das Besondere an diesem Photovoltaik-Heimspeichersystem ist.