Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Corona-Krise hat weitreichende Auswirkungen – auch auf das Photovoltaik-Geschäft und den Installationsmarkt. Eine Umfrage in einem pv magazine Webinar ergab ein gemischtes Bild. Bitte schicken Sie uns Ihre Erfahrungen.
Insgesamt waren 51 Bieter mit Photovoltaik-Projekten mit einer Gesamtleistung von 301 Megawatt erfolgreich. Vor wenigen Tagen ändere die Bundesnetzagentur das Ausschreibungsprozedere und die Art der Veröffentlichung der bezuschlagten Projekte.
Antonio Delgado Rigal, Geschäftsführer des Energieprognose-Services Aleasoft, erklärte pv magazine, dass alle Projektfinanzierungen für förderfrei Photovoltaik-Anlagen verschoben werden, bis wieder zuverlässige Preisprognosen möglich sind. Diese Projekte könnten jedoch in der Zwischenzeit den Besitzer wechseln, dank gut gefüllter Kassen der Investitionsfonds, die nach Schnäppchen Ausschau halten.
Vor allem getrieben durch die stärkere Einspeisung der Windkraft stieg der Anteil der Erneuerbaren am inländischen Energieverbrauch. Die Bedeutung von Braun- und Steinkohle ging erneut zurück.
Allen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zum Trotz sind die Wärmespeicher aus der Schweiz in Brandenburg angekommen. Der Strom- und Wärmebedarf der energieautarken Mehrfamilienhäuser soll zu 70 Prozent mit Photovoltaik und 60 Prozent mit Solarthermie gedeckt werden. Die Energiekosten werden dabei bereits in der Pauschalmiete enthalten sein.
Im Gespräch mit pv magazine haben zwei Analysten von Enervis beschrieben, wie es bei PPA-Photovoltaik-Projekten, die sich in Europa in der Entwicklung oder im Bau befinden, aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu Verzögerungen kommen kann. Sie erklärten auch, dass es bei dem derzeitigen Preisniveau kein Geschäftsmodell mehr gibt, um weitere förderfrei Solarparks zu planen. Daher wird es wohl zumindest bis zum Jahresende keine weiteren Vertragsabschlüsse mehr geben.
Die Münchner Berufsfeuerwehr hat ein Projekt ins Leben gerufen, das helfen soll, Brandrisiken bei Speichern für Primärregelleistung richtig zu analysieren und vorzubeugen. In diesem Zuge werden auch Maßnahmen für die Brandschutzbekämpfung definiert.
Die Generaldirektion für Energie und Klima hat die nächsten Ausschreibungszeiträume für Photovoltaik-Anlagen bekanntgegeben. Die Solarbranche muss eine gewisse Dynamik beibehalten, erklärte Xavier Daval, der Präsident der Solarkommission des Syndicat des énergies renouvelables.
Der erwartete Einbruch der Nachfrage wird die Speicherbranche stärker belasten als die vorübergehende Stilllegung der Produktionsstätten. Aktuell sehen die Analysten von IHS Markit noch keine gravierende Einschränkung bei der Versorgung mit Batteriezellen. Auf dem Photovoltaik-Weltmarkt zeigt sich ein ähnliches Bild.
Die meisten Pachtverträge für die privaten Photovoltaik-Dachanlagen sollen durch einen neuen Dienstleister fortgesetzt werden. Sechs Wochen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Nachfolgegesellschaft von MEP Solar Miet & Service III ist damit ein erstes Zwischenziel erreicht.