Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Warten auf die Streichung des 52-Gigawatt-Deckels für die Solarförderung im EEG geht weiter. Unterdessen haben die Berliner Wissenschaftler eine „Deckelstudie“ veröffentlicht, wonach auch der atmende Deckel sehr bald dazu führen wird, dass die garantierten Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Dachanlagen nicht mehr kostendeckend sein werden.
Interview: Immer wieder gibt es Klagen wegen der Verletzung von Patenten in der Solarindustrie. Aktuell läuft ein Verfahren, dass Solaredge gegen den Konkurrenten Huawei in Deutschland angestrengt hat. Das israelische Photovoltaik-Unternehmen kämpft dabei um den Schutz seiner HD-Technologie. Vice President für Marketing und Produktstrategie Lior Handelsman erklärt im Gespräch mit pv magazine, warum Solaredge der Schutz des geistigem Eigentums so wichtig ist und was es selbst alles dafür tut.
Die Aussichten für große Speichersysteme sind global weiterhin rosig. Es wird eine rasant wachsende Nachfrage in den kommenden Jahren erwartet und auch unsere Marktübersicht, in der mittlerweile 58 Anbieter vertreten sind, spiegelt dies wider.
Nach der Vertagung der Energiethemen beim Bund-Länder-Gipfel hat sich der Bundesrat nun mit dem Gesetzentwurf zum Kohleausstieg befasst. In der beschlossenen Stellungnahme sind zahlreiche Änderungswünsche der Länder enthalten.
In China laufen viele Produktionen wieder an, so dass sich die Lage bei Photovoltaik-Komponenten bald entspannen könnte. Dennoch wird sich der vorübergehende Stillstand auf den Photovoltaik-Weltmarkt auswirken, da die Realisierung einiger Projekte wohl in das nächste Jahr verschoben wird.
Da sich Union und SPD bei der Windkraft nicht einigen können, bleibt es weiter offen, wann der Deckel für die Solarförderung aus dem EEG gestrichen wird. Bundesverband Solarwirtschaft und Grüne kritisieren die Koppelung beider Themen und warnen vor drastischen Folgen für den Photovoltaik-Ausbau und die Unternehmen in Deutschland. Die Investitionsunsicherheit besteht schon jetzt.
Auch 2019 erhöhten sich nach Angaben des Verbands der Umsatz, Absatz und die Mitarbeiterzahlen der deutschen Speicherunternehmen erhöht. Bis Ende vergangenen Jahres waren bereits 182.000 Photovoltaik-Heimspeichern in privaten Haushalten installiert. Auch die Zahl der Gewerbe- und Industriespeicher steigt stetig, wogegen derzeit kaum neue Netzspeicher aufgrund der sinkenden Erlöse für Regelenergie geplant werden.
Der neue Standort im niederbayerischen Künzing bietet Platz für eine Produktionskapazität von 120 Megawatt pro Jahr. Ein Ausbau auf 240 Megawatt ist möglich. Projekte mit Auto- und anderen Fahrzeug-Herstellern sorgen für die Grundauslastung des neuen Werks.
Das Heim-Batteriespeichersystem von RCT Power lohnt nach Einschätzung der Jury einen genaueren Blick. Die Jury vergibt damit zum ersten Mal das Prädikat unserer neuen Preis-Kategorie „spotlight“ für Produkte, die auf überzeugenden Ideen beruhen. Firmen können sich nun außer für die pv magazine „highlights“ in jeder Runde für diese neue Kategorie bewerben.
Vor dem Treffen im Kanzleramt fordern viele Vertreter aus der Erneuerbaren-Branche – aber auch aus der Wirtschaft oder vom Verbraucherschutz und Hauseigentümer – von der Politik, endlich die richtigen Weichen in der Energiepolitik zu stellen. Ansonsten droht mit Erreichen der Fördergrenze auch ein kompletter Markteinbruch für die Photovoltaik. Unterstützung kommt von den Energiepolitikern der SPD-Bundestagsfraktion.