Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Nicht nur von der Erneuerbare-Energien-Branche mit Bangen erwartet: Der im Mai von Bundeswirtschaftsministerin Reiche angekündigte „Realitätscheck“ der Energiewende liegt mit einem Gutachten von EWI und BET nun vor – mit teils überraschenden Ergebnissen. Der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und anderen Erneuerbaren wird nicht grundsätzlich infrage gestellt, das Ziel von 80 Prozent Erneuerbaren-Anteil 2030 ausdrücklich bekräftigt.
Volker Schöller von Schoenergie setzt sich dafür ein, dass die vielen Großspeicher, die vermutlich bald gebaut werden, netzbildend sind. Dafür baut er am Umspannwerk in Föhren ein Demonstrationsprojekt mit Komponenten von SMA, die sich schon in Großbritannien bewähren. Ein Standard für die Zukunft?
Ein von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und der Nationalen Energiebehörde (NEA) angekündigter Plan soll Investitionen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro auslösen – hauptsächlich für Batteriespeicher.
Interview: Im Zuge der Beratungen über das EU-Stromabkommen hat der Schweizer Bundesrat eine Abschaffung der Minimalvergütung nach einer Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen. Dies schafft zusätzlich Unsicherheit auf dem heimischen Photovoltaik-Markt und ist aus Sicht von Swissolar nicht notwendig, sagt David Stickelberger, Leiter Markt und Politik. Der Verband wird sich für die Weiterführung stark machen, wobei eine alternative Finanzierung zu beraten sein wird.
In einem Positionspapier legen die Verbände dar, warum sie den aktuellen Entwurf zum Cybersicherheitsgesetz ablehnen. Sie fürchten massive Bürokratie und Verzögerungen beim Netzausbau.
Das vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigte Energiewende-Monitoring verzögert sich. Der Bundesverband Erneuerbare Energie fürchtet, dass unmittelbare politische Konsequenzen abgeleitet werden und fordert mehr Zeit für die Bewertung.
Das Photovoltaik-Kraftwerk entsteht auf landwirtschaftlich rekultivierten Flächen des Tagebaus Jänschwalde. Der Solarpark soll nächstes Jahr noch erweitert werden. Daneben entsteht ein 105-Megawatt-Windpark und beide Anlagen sollen noch in diesem Jahr an das Leag-eigene Umspannwerk Heinersbrück angeschlossen werden.
In Balzhausen testet LEW Verteilnetz einen innovativen Ansatz, der eine deutliche Überbauung der Netzanschlusskapazität ermöglicht. Bereits zu Jahresbeginn soll der Batteriespeicher mit 40 Megawatt Leistung in Betrieb gehen, der Teil dieses Projekts ist.
Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert dringend eine Vereinfachung, Vereinheitlichung und verstärkte Digitalisierung für Netzanschlüsse von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Batteriespeichern. Bei einer Befragung bemängeln viele Projektierer vor allem die schlechte Kommunikation vieler Netzbetreiber.
Eine Tochtergesellschaft der Telekom nimmt den Solarstrom der Photovoltaik-Anlage für zehn Jahre ab. Das Projekt kommt ohne EEG-Förderung aus und ist auf drei Teilflächen realisiert.