Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der Einbau von intelligenten Messsystemen soll endlich vorankommen. Dazu ist ein politischer Neustart geplant, wie Bundeswirtschaftsminister Habeck auf einer Veranstaltung ankündigte. In der Branche wird dies als dringend erforderlich angesehen und es gibt auch Lösungen, die eine wirtschaftliche Umsetzung ermöglichen.
Optisch sieht das Produkt aus wie ein herkömmlicher Dachziegel und eignet sich daher auch für denkmalgeschützte Gebäude. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln will Paxos es nun zur Marktreife bringen. Die Patente sind bereits an einem Photovoltaik-Hersteller verkauft, der die Solardachpfannen in Serien fertigen will.
Im Zuge der Strompreisbremse sollen 90 Prozent der Zufallsgewinne technologiespezifisch zunächst am Spot-, später am Terminmarkt von den Betreibern abgeschöpft werden. Dabei ist auch eine rückwirkende Abschöpfung seit dem 1. März zumindest für den Spotmarkt im Gespräch. Bei Erneuerbaren-Anlagen ohne anzulegenden Wert sei eine Abschöpfung oberhalb von 10 Cent pro Kilowattstunde geplant, ansonsten wird die EEG-Vergütung angesetzt plus einer Sicherheitsmarge.
Die Analysten gehen davon aus, dass sich der Gasverbrauch durch das Weiterlaufen der drei AKW reduziert. Zudem nimmt die Abhängigkeit von Stromlieferungen aus dem Ausland ab und weniger Engpasssituationen zu befürchten. Der BEE sieht dagegen die Gefahr, dass die preisdämpfenden Erneuerbaren-Anlagen so noch länger aus dem Markt gedrängt werden.
Eine neue Studie von E3G und Ember hat ergeben, dass Photovoltaik und Windenergie im Zeitraum von März bis September 2022 fast ein Viertel des Stroms in der EU erzeugt haben, gegenüber 21 Prozent im vergangenes Jahr. Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine haben die beiden Erzeugungsquellen dem Bericht zufolge zusammen einen Rekordzuwachs von 39 Terawattstunden oder 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet.
Mit der EEG-Novelle haben sich die Bedingungen für Agri-Photovoltaik schon verbessert, das Steuerrecht wurde teilweise angepasst und die EU nimmt bei Direktzahlungen an Landwirte ab 2023 darauf Rücksicht. Dennoch mahnen der Deutsche Bauernverband und Wissenschaftler noch weitere Verbesserungen an, um dem Anlagensegment zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür wäre ein eigenes Ausschreibungssegment hilfreich.
Der Überschuss aus dem EEG-Fördersystem wird 2023 nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber etwa 3,6 Milliarden Euro betragen. Auch für das kommende Jahr rechnen sie mit höheren Einnahmen aus der Stromvermarktung als an Auszahlungen für die Betreiber der Photovoltaik- und anderen EEG-Anlagen anfallen werden.
Die Rekordpreise für Energie, insbesondere in Europa, treiben die Nachfrage nach erneuerbaren Energien und Batteriespeichern in die Höhe. Dies verändert die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen und verkürzt die Amortisationszeiten von Projekten in einigen Regionen auf unter ein Jahr. Es wird erwartet, dass der Einsatz von Energiespeichern, vorangetrieben durch die jüngsten politischen Entwicklungen weltweit, bis 2030 ebenfalls stark zunehmen wird.
Bislang gibt es keine Zertifizierung dieser Photovoltaik-Balkonmodule, dennoch sind bereits mehr als 200.000 davon in Privathaushalten installiert. Die neue VDE-Produktnorm befindet sich nun in Kommentierungsphase und soll möglichst bis Ende 2023 finalisiert werden.
Die Neuregelung gilt ab sofort, wobei jedoch die geltenden Regeln zur Einspeisebegrenzung von Photovoltaik-Anlagen nach dem EEG beachtet werden müssen. In diesem Jahr war die Speicherförderung in Sachsen nach nur wenigen Stunden ausgeschöpft. Eine Fortsetzung des Programms nach der bisherigen Vorgaben ist bislang nicht vorgesehen.