62 Prozent der Eigenheimbesitzer lehnen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche ab, die kleine Photovoltaik-Dachanlagen künftig nicht mehr fördern will. Fast die Hälfte ist auch skeptisch, was die Pläne für neue Gaskraftwerke angeht, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Green Planet Energy zeigt.
Nahe Chemnitz will der Hamburger Ökoenergieanbieter seinen ersten großen Batteriespeicher mit 100 Megawatt Leistung und bis zu 470 Megawattstunden Kapazität installieren. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.
Die 685 in der Fassade integrierten Solarmodule haben eine Leistung von 260 Kilowatt. An sonnenreichen Tagen erzeugen sie gemeinsam mit zwei Dachanlagen vor Ort mehr Strom, als für den Betrieb der U-Bahnstation benötigt wird.
Wie Begriffsdefinitionen die Speicherwende und damit den Erneuerbaren-Ausbau blockieren
Es ist die Ausweitung der Betriebsstrategie von Speichern, die bislang ausschließlich Systemdienstleistungen erbringen, geplant. Sie sollen künftig im Zuge der Partnerschaft auch im Arbitrage-Handel eingesetzt werden. Daneben geht es aber auch um eine systemdienlichere Betriebsweise.
Bureau Veritas hat die Speichersysteme des Allgäuer Unternehmen getestet und zertifiziert. Damit erfüllen sie verschärfte Anforderungen für vernetzte Geräte an Cybersicherheit, Datenschutz und Netzstabilität.
In der geplanten Novelle sind bereits Verbesserungen für Batteriespeicher vorgesehen. Aus Sicht des Verbands fehlen dennoch drei entscheidende Punkte, um Investitionen zu ermöglichen und Netzanschlussverfahren zu beschleunigen.
Der Übertragungsnetzbetreiber hat die Open Innovation Challenge (OIC) „New Business and Incentive models to system and grid-friendly Integration of Small Scale Photovoltaic (PV) Systems“ gestartet. Bis zum 11. November kann jeder seine Ideen für innovative, netzdienliche Modelle einbringen, wie mit Überschuss aus Photovoltaik-Anlagen umgegangen werden soll.
Gegenüber dem August hat sich die neu gemeldete Leistung der Photovoltaik-Anlagen damit mehr als halbiert. Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass die schwache Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen anhält und auch deutlich weniger Freiflächenanlagen ans Netz gingen.
Die europäischen Energiemärkte blieben im September stabil. Für die Saison übliche Wetterbedingungen und nur wenig Veränderungen bei den Brennstoffpreisen sorgten insgesamt für wenig Volatilität bei den Energiepreisen. Auf der Stromseite brachte der Herbst in nahezu ganz Europa Temperaturen nahe dem saisonalen Durchschnitt, während überdurchschnittliche Temperaturen in den östlichen und nördlichen Regionen den Beginn der Heizperiode […]