Auf der Tagung „Zukünftige Stromnetze 2026“ wird über das Thema der Stunde diskutiert, wie mehr große Batteriespeicher schneller ans Netz gebracht werden können. Mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen gibt es ein Instrument, doch deren Anwendung und Ausgestaltung ist weder standardisiert noch transparent.
Die Solarbranche und ihre Akteure haben herausfordernde Jahre hinter sich. Nach dem Ausnahmezustand der Boomjahre 2022 und 2023 ist Ernüchterung eingekehrt – und so mancher Unternehmer fragt sich inzwischen offen, ob Photovoltaik noch die richtige Branche ist. Das grundsätzliche Interesse an dezentraler, nachhaltiger Energieversorgung besteht weiterhin, ist aber deutlich geringer als während Energiekrise und Pandemie. […]
In einem Pilotprojekt „Grids & Benefits“ sind vergünstigte und dynamische Netzentgelte als Anreiz zum netzdienlichen Laden getestet worden. Es zeigte sich, viele Kunden sind bereit, ihre Ladevorgänge in die günstigen Stunden zu verschieben.
Es ist ein bifaziales, kreuzförmiges Photovoltaik-Kraftwerk geplant, was Wechselrichter und Leistungsoptimierer von Solaredge nutzt, um Verschattungsprobleme zu lösen. Zudem kommt eine kreuzförmige Trägerstruktur zum Einsatz, die Helioplant speziell für bifaziale Solarmodule entwickelt hat. Die im Projekt eingesetzten N-Type-Heterojunction-Solarmodule stammen von PVolution, wobei Abmessungen, Einspannpunkte, elektrische Verschaltung und Geometrie projektspezifisch abgestimmt wurden.
Im vergangenen Jahr sind in den EU-Ländern neue Batteriespeicher mit einer Kapazität von 27,1 Gigawattstunden hinzugekommen, ein Wachstum um 45 Prozent, wie Solarpower Europe berichtet. Vor allem große Speichersysteme trieben das Marktwachstum.
Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher
Das Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Der Batteriespeicher mit 100 Megawatt Leistung soll bereits im Frühjahr in Betrieb gehen und rasch auf 400 Megawatt ausgebaut werden.
Mit zwei Pilotanlagen will ein Konsortium um das Fraunhofer ISE zeigen, dass der Ressourcenbedarf an Rohstoffen und die Investitionskosten deutlich gesenkt werden können, wenn das Spannungsniveau von Photovoltaik-Anlagen auf Mittelspannung angehoben wird. Die Anlagen werden dabei mit 3-Kilovolt-String-Wechselrichtern ausgestattet.
Die Bürgerenergiegenossenschaft hat lange gewartet und auf die beihilferechtliche Genehmigung für das „Solarpaket 1“ durch die EU-Kommission gehofft. Darin sind höhere Vergütungssätze für Agri-Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Warum die Anlage nun doch ans Netz ging, erklärt Florian Becher von Energeno.
Batterien erweitern die Nutzung der vorhandenen Netzkapazitäten, sie kreieren virtuelle Netze durch die Nutzung der in Off-Peak Zeiten vorhandenen freien Kapazitäten. Das wird zu deutlich sinkenden Netzentgelten je Kilowattstunde führen. Damit senken virtuelle Netze die Kosten der Erneuerbaren weiter.