Die Investitionsbeiträge für Photovoltaik-Anlagen haben in diesem Jahr einen Anspruch auf einen durchschnittlichen Kapitalkostensatz (WACC) von 3,75 oder 4,28 Prozent. Die neuen Sätze liegen niedriger als im Jahr 2024.
Der überraschende Rückzug von Geldgebern hat für einen Liquiditätsengpass bei dem oberbayerischen Photovoltaik-Reinigungsunternehmen gesorgt. Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft nun die Fortführungsperspektive und will einen strukturierten Investorenprozess aufsetzen.
Das aktuelle Branchenbarometer von PV Austria zeigt ein hohes Maß an Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. Neben mehr Planbarkeit und Verbindlichkeit wird auch Klarheit über die Ausrichtung der Förderung sowie eine „Speicheroffensive“ gefordert.
Der Januar zeigte sich im deutschen Strommarkt weitgehend ausgeglichen: die Nachfrage war stabil, kaum negative Preise und Volatilität begrenzt. Doch hinter dieser scheinbaren Ruhe verschob sich die Struktur der Erlöspotenziale. Lennard Wilkening, CEO und Mitgründer von Suena Energy, ordnet ein, wie sich Batteriespeicher in diesem kompakten, aber weiterhin handelbaren Marktumfeld behaupteten.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) schrieb am Donnerstagnachmittag bereits kurz nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für die EEG-Novelle 2027 aus dem CDU-geführten Bundeswirtschaftsministerium von einem „Frontalangriff auf die Energiewende“. Seinem Statement folgten viele weitere aus der Politik, von Verbänden und natürlich auch Photovoltaik-Unternehmen. Wir haben sie zusammengetragen, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.
Bei privaten Dachanlagen will das Bundeswirtschaftsministerium den Fokus auf Eigenverbrauch ausrichten und die Einspeisevergütung komplett streichen. Für Photovoltaik-Anlagen ab 25 Kilowatt soll die Direktvermarktung verpflichtend werden, wie aus dem Referentenentwurf des Ministeriums hervorgeht. Er enthält auch neue Elemente wie die förderfreie Veräußerungsform der Netzbetreiberabnahme. Zudem ist eine dauerhafte Kappung der Einspeiseleistung auf 50 Prozent für kleinere Anlagen vorgesehen, wobei noch nicht entschieden ist, ob sie bis 25 oder 100 Kilowatt gelten wird.
Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher
Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor einem Kahlschlag von zehntausenden Arbeitsplätzen, wenn die Maßnahmen so umgesetzt werden. Der Entwurf sieht demnach vor, dass künftig keine Solarförderung mehr für private Kleinanlagen gezahlt werden soll.
Eine Kartierung über fünf Jahre sowie Daten aus KI-gestützten Monitoringsystemen zeigen, dass sich die Zahl der Feldlerchenreviere im Photovoltaik-Kraftwerk in Lauterbach seit Projektbeginn verfünffacht haben. Zudem finden weitere gefährdete Vogelarten dort Nahrung.
Bis zu 110 Kilowattstunden nutzbare Kapazität hat der neue Batteriespeicher „SALT 110“ des Wiener Unternehmens. Anfang März sollen die ersten Anlagen bei Kunden in Deutschland und Österreich installiert werden.