Das Schweizer Analyseunternehmen Pexapark registrierte im Oktober 30 Stromabnahmeverträge in Europa mit einer Gesamtleistung von 2,06 Gigawatt. Das ist das höchste monatliche Volumen, das bisher in diesem Jahr gemeldet wurde.
Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass die weltweiten Zuwächse im Photovoltaik-Bereich bis 2035 durchschnittlich 540 Gigawatt pro Jahr betragen werden. Das geht aus ihrem Bericht „World Energy Outlook 2025” hervor.
Wood Mackenzie zufolge haben die ersten Provinzauktionen unter Chinas neuen Preisregeln die Photovoltaik-Gebote um bis zu 32 Prozent unter den vereinbarten Preis gedrückt. Dies könnte auf geringere Margen und eine Verlagerung hin zu einem langsameren, nachhaltigeren Wachstum hindeuten.
Die niederländische Regierung bereitet sich darauf vor, ihr Förderprogramm SDE++ für Großprojekte im Bereich erneuerbare Energien auslaufen zu lassen. Im Einklang mit den EU-Marktreformen soll es durch zweiseitige Differenzkontrakte ersetzt werden.
Ein aktueller Bericht der Internationalen Energieagentur zeigt: 2024 war erneut ein Rekordjahr. Weltweit lag der Zubau zwischen 553 und 601 Gigawatt Photovoltaik-Leistung. Technologisch setzte sich der Wandel fort: n-type-Wafer und Topcon-Zellen gewinnen deutlich an Bedeutung. China bleibt der dominierende Produktionsstandort, wobei weiterhin massive Überkapazitäten bestehen.
Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für erneuerbare Energien für den Zeitraum 2025 bis 2030 um 5 Prozent gesenkt. Sie begründet dies mit geringeren Zuwächsen im Solarbereich, obwohl die Photovoltaik nach wie vor fast 80 Prozent des erwarteten Wachstums von 4,6 Terawatt ausmacht.
Eine Analyse von Solarpower Europe und dem Fraunhofer ISE zeigt, dass die rasche Umsetzung politischer Maßnahmen die Kostenschere zwischen europäischen und chinesischen Modulen schließen kann. Zugleich ließe sich damit das EU-Ziel einer Photovoltaik-Fertigungskapazität von 30 Gigawatt bis 2030 erreichen.
Vorläufigen Schätzungen des Forschungsinstituts Dutch New Energy Research zufolge sind in den Niederlanden im ersten Halbjahr 2025 rund 550 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung bis zu einem Megawatt installiert worden. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung stieg bis Ende 2024 auf 28,62 Gigawatt.
In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in den Niederlanden mehr Stunden mit negativen Börsenstrompreisen verzeichnet als im gesamten Jahr 2024. Das niederländische Beratungsunternehmen Stratergy sagt, dass die Korrelation zwischen Photovoltaik-Erzeugung und Stunden mit negativen Preisen „immer stärker wird“.
Aleasoft Energy Forecasting gibt an, dass die höheren Durchschnittstemperaturen in den wichtigsten europäischen Strommärkten in der vergangenen Woche zu einem Anstieg der Stromnachfrage und der Preise geführt haben. Frankreich und Deutschland stellten unterdessen neue Rekorde für die an einem einzigen Tag im August produzierte Solarstrommenge auf.