Der in Berlin ansässige vertikal integrierte Entwickler und Betreiber von großen Batteriespeicher-Projekten Terra One hat sich Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro gesichert und will ein Portfolio von 3 Gigawattstunden finanzieren. Suena aus Hamburg, ein Dienstleister für Betrieb und Vermarktung von Batteriespeichern, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 8 Millionen Euro abgeschlossen und will unter anderem die Expansion ins Ausland forcieren.
Zunächst plant das australische Unternehmen den Markteintritt mit seinen Heim- und Gewerbespeichern in Italien, Deutschland und Spanien, doch weitere Expansionen sind bereits vorgesehen. Der Einstiegspreis soll bei etwa 500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität liegen.
Mit einer Kapazität von zwei Gigawattstunden gilt das Vierstunden-Speichersystem als das größte Lithium-Eisenphosphat-Energiespeicherprojekt des Landes. Dabei wird in der Anlage ein Split-Ansatz verfolgt.
Das UL Solutions Europe Advanced Battery Laboratory wird Prüf-, Simulations- und Zertifizierungsdienste anbieten. Der Fokus soll auf Forschung, Sicherheit und Leistung von Automobil- und stationären Batterien liegen.
CATL gibt auf der Smarter E den Start in die Ära der Neun-Megawattstunden-Systeme bekannt. Der weltweit größte Batteriehersteller präsentierte sein neuestes Batteriespeicherprodukt im Großanlagenmaßstab – den Tener Stack. Das System unterstützt sowohl Anlagenarchitekturen mit Zentralwechselrichtern als auch Stringsysteme und bietet Flexibilität für verschiedene Einsatzszenarien.
Electrohold Trade aus Bulgarien hat sich für das deutsche Unternehmen The Mobility House entschieden, um seine mit Photovoltaik-Anlagen gekoppelten Batteriespeichersysteme zu optimieren. Dies könnte der bisher größte Optimierungsauftrag in Europa sein.
Die deutsche Tochtergesellschaft des in Perth ansässigen Spezialisten für Natriumchlorid-Festkörperbatterien treibt ihre Pläne zum Bau einer Produktionsanlage in Sachsen voran. Das Projekt wird voraussichtlich rund 156 Millionen Euro kosten
Das Batteriespeicherprojekt „Stendal“ mit einer Kapazität von 209 Megawattstunden wird voraussichtlich Anfang 2026 vollständig betriebsbereit sein. Ein Jahr bevor der siebenjährige Tolling-Vertrag in Kraft tritt.
„Blackhillock“ in Schottland ist nicht nur das größte in Betrieb befindliche Batteriespeicherprojekt in Europa. Es ist auch das erste, das im Rahmen des „Pathfinder-2“-Programms des nationalen Netzbetreibers spezielle Netzstabilisierungsdienste anbietet und gleichzeitig Einnahmen aus anderen Dienstleistungen erzielt.
Die Flotte der großen Batteriespeicherprojekte in Deutschland steht kurz vor einer gewaltigen Expansion. Eine neue Partnerschaft will dies nutzen und zielt darauf ab, das Energiespeicherpotenzial im Süden des Landes zu erschließen.