SMA bestätigt gestiegenen Verlust für Geschäftsjahr 2025

SMA-Entwicklungszentrum am hessischen Hauptsitz in Niestetal

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Die SMA Solar Technology AG hat ihre zu Monatsanfang vorgelegten vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2025 am Donnerstag bestätigt. So ist der Umsatz leicht um 0,9 Prozent auf 1516 Millionen Euro gesunken. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Einmaleffekten sank SMA zufolge auf 106,6 Millionen Euro. Einschließlich Einmaleffekte lag das EBITDA bei -65,4 Millionen Euro. Der Verlust fiel damit deutlich höher aus als 2024 (-16 Millionen Euro). Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr und lag bei -188,2 Millionen Euro.

Die Gründe dafür hatte SMA bereits bei der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen angegeben. Besonders zu Buche schlugen demnach die Wertminderungsaufwendungen und Verschrottungen auf Vorräte im Segment „Home & Business Solutions“ mit 122,6 Millionen Euro, Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen im Bereich „Home & Business Solutions“ mit 35,8 Millionen Euro sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungs- und Transformationsprogramm von 24,1 Millionen Euro.

Während der Bereich für Lösungen im Heim- und Gewerbebereich unter den rückläufigen Preisen aufgrund eines hohen Wettbewerbsdrucks sowie einer schwächelnden Nachfrage einen deutlich geringeren Umsatz erreichte und im Jahresvergleich von 354,1 auf 247,2 Millionen Euro sank, steigerte die Division „Large Scale & Project Solutions“ ihren Umsatz um fast 8 Prozent auf 1268 Millionen Euro. Im Bereich der Großanlagen verzeichnete SMA zudem einen Gewinn von 210,8 Millionen Euro, der damit aufgrund gestiegener Gewährleistungsrückstellungen und einer Wertberichtigung auf Forderungen in den USA etwas niedriger als im Jahr zuvor ausfiel. In der Division „Home & Business Solutions“ verschlechterte sich das EBIT durch die rückläufigen Umsätze und Einmaleffekte noch weiter. Der Verlust lag bei 375,6 Millionen Euro.

Zur Veröffentlichung seiner endgültigen Geschäftszahlen bestätigte SMA auch seine Anfang März gegebene Prognose für das laufende Geschäftsjahr. So werde von einem Umsatz zwischen 1475 bis 1675 Millionen Euro sowie einem EBITDA von 50 bis 180 Millionen Euro für 2026 ausgegangen. Darin berücksichtigt seien die aktuell bekannten handels- und geopolitischen Rahmenbedingungen. Bei einer Verschärfung der Situation könne eine Anpassung der Prognose im weiteren Jahresverlauf erfolgen.

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