7C Solarparken hat einen Vertrag abgeschlossen, der dem Unternehmen einen Festpreis von 40 Euro pro Megawattstunde für das zweite und dritte Quartal 2026 für ein Portfolio von 15 bestehenden Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 100 Megawatt Leistung zusichert. Die Transaktion diene der Absicherung der Marktpreise für die unter dem EEG-Direktvermarktungsmodell betrieben Anlagen, teilte der unabhängige Stromproduzent (IPP) am Freitag mit. Der Vertrag berührt dabei nicht den Anspruch auf Erhalt der Marktprämie durch den Netzbetreiber.
Statt des Marktwerts Solar werde 7C Solarparken für den Solarstrom aus den betroffenen Anlagen den vereinbarten Festpreis erhalten. Vorbehaltlich einer normalen Preisentwicklung des Marktwerts Solar im ersten und vierten Quartal geht das Unternehmen davon aus, dass die realisierten Strompreiseinnahmen für die Anlagen auf Jahresbasis erneut die Marke von 50 Euro pro Megawattstunde überschreiten werden.
Teil des Vertrags sei auch, dass die vergütete Strommenge anhand eines Index ermittelt werde. Damit sei sichergestellt, dass nicht nur der tatsächlich produzierte Solarstrom, sondern auch die infolge negativer Börsenstrompreise oder durch Redispatch-Maßnahmen der Netzbetreiber abgeregelten Mengen vergütet werden, teilte 7C Solarparken weiter mit. Damit werde die Ergebnisvolatilität des Portfolios reduziert sowie die Planbarkeit der Erlöse in einem Marktumfeld mit hoher Preisdynamik und zunehmenden Redispatch-Eingriffen verbessert.
„Mit dieser Vereinbarung sichern wir einen wesentlichen Teil unserer Erlöse für Q2 und Q3 2026 ab und reduzieren gleichzeitig Risiken aus Abregelung und Redispatch“, sagte Steven De Proost, CEO der 7C Solarparken. „Wir haben dabei von den aktuell erhöhten Energiepreisniveaus profitiert, die unter anderem durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sowie kurzfristige Bewegungen am Base-Load-Terminmarkt beeinflusst wurden.“ 7C Solarparken werde die Situation weiterhin sehr genau beobachten.
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Der Einkäufer wettet also darauf, dass der Marktwert Solar in Q2 und Q3 über 4 Ct/kWh liegt. Puh das könnte knapp werden. Ich hätte ihm davon abgeraten, der Marktwert Solar dieses Jahr wird in im gesamten Jahr 2026 sicher ähnlich sein wie letztes Jahr, was bedeutet, dass der Wert in Q2 Q3 (sonnenreich) maximal bei 3 Ct./kwH liegen wird, wenn wir auf das gesamte Jahr betrachtet wieder bei 4,5 Ct/kWh liegen. 100 mWp in q2 + q3 sind sicher 70 Gwh an Erzeugung. also macht er 1 Ct. Verlust wenn der MW solar bei 3 Ct/kwh liegt statt bei 4 Ct/kwh, Das sind somit 700.000 € Verlust wenn der Marktwert Solar bei 3 Ct. mengengewichtet in Q2 + Q3 liegen wird.
Zusatz: Ohne mindestens 1h Speicher (besser 2h oder 4h) würde ich kein PPA mehr abschließen.