Das niederländische Kabinett hat beschlossen, das SolarNL-Förderprogramm zur Unterstützung der heimischen Solarmodulproduktion einzustellen. Die Entscheidung folgte auf Antrag eines Beratungsausschusses des National Growth Fund, einem staatlich geführten Investmentfonds, der das Programm finanzierte und beaufsichtigte.
„Der Beratungsausschuss kam zu dem Schluss, dass die Faktoren, die SolarNL zum Erfolg führen sollten, leider nicht oder nur teilweise vorhanden sind. Das bedeutet, dass die Etablierung eines neuen Solar-PV-Sektors in den Niederlanden mit großtechnischer Produktion nicht mehr realistisch erscheint“, erklärte der National Growth Fund in einer Stellungnahme.
Auf Empfehlung des Beratungsausschusses zog die niederländische Regierung 277 Millionen Euro an Mitteln zurück, die ursprünglich für die zweite und dritte Phase des SolarNL-Programms bewilligt worden waren. Ein Teil der Mittel könnte zur Unterstützung der niederländischen Halbleiterindustrie umgeschichtet werden.
„In den kommenden Monaten wird das Ministerium für Wirtschaft und Klimapolitik mit den Interessengruppen beraten, um die Folgen des Auslaufens der Finanzierung für die zweite und dritte Phase für SolarNL zu ermitteln“, erklärte der Nationale Wachstumsfonds. „Ein Teil der bereits für die erste Phase des Projekts zugewiesenen Mittel wurde noch nicht ausgegeben.“
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