Tink, bekannt als Online-Handeslplatz für Smart-Home-Lösungen, hat im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin eine neue Marke vorgestellt, bei der das Unternehmen mit dem Klima- und Energietechnikanbieter Viessmann kooperiert. Auch andere Smart-Home-Partner von Tink sollen auf der neuen Plattform tink.energy Teil des Angebots bleiben, Viessmann aber übernimmt „eine zentrale Rolle als Technologiepartner für Wärmepumpen-, Solar- und Speichersysteme“, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heißt. Die Plattform soll in den kommenden Wochen online zugänglich sein.
Marius Lissautzki, CEO & Co-Founder von Tink, spricht von „tink.energy“ als der ersten Plattform, „die Smart-Home- und Energielösungen zu einem nahtlosen Gesamtsystem verbindet“. Das erklärte Ziel ist es, „Haushalten die Energiewende einfach, smart und transparent zugänglich zu machen“.
Auch bislang schon hat Tink neben Kategorien wie Entertainment, Sicherheit, Licht & Verdunklung oder Heizung – wo unter anderem Thermostate von Viessmann angeboten werden – auch eine Rubrik Solar & Energie. Hier finden sich etwa Balkonkraftwerke, Wallboxen, Energiespeicher oder Solarmodule. Das Sortiment ist aber im Wesentlichen auf die direkte Verwendung durch Endkunden ausgerichtet. Zwar sollen auch bei „tink.energy“ Endkunden angesprochen werden, doch es werden Komplettsysteme und modulare Lösungen aus Photovoltaik, Wärmepumpe, Stromspeicher, Wallbox und Smart-Home-Technologien von Viessmann angeboten, die nur durch Fachbetriebe geliefert und installiert werden können. Wichtiger Bestandteil ist hierbei auch das Heimenergiemanagementsystem von Viessmann.
Die Partnerschaft mit Tink „eröffnet neue Wege mit einem starken Fokus auf Systemlösungen rund um Viessmann Vitocal-Wärmepumpen, Vitocharge-Stromspeicher und Photovoltaik in Kombination mit Smart-Home Lösungen, wie den smarten ViCare Heizkörper-Thermostaten“, erklärt Andreas Delavier, bei Viessmann Deutschland zuständig für „Forward Integrators“, Online Plattformen und Großhandel. Über „tink.energy“ sollen Kunden eine erste Beratung erhalten sowie eine Betreuung bei Installation und Inbetriebnahme einschließlich Finanzierungslösungen und Förderung; auch Themen wie Dämmung und Wartung gehören zum Angebotsumfang. Die Umsetzung, also die Installation sowie Service-Aktivitäten direkt beim Kunden erfolgt durch das Viessmann-Netzwerk aus lokalen Betrieben.
Tink mit Hauptsitz in Berlin wurde 2016 gegründet und ist in Deutschland sowie Österreich, den Niederlanden, Belgien und Schweden aktiv. Das mit Unterstützung der Investoren Rocket Internet, Cadence Growth Capital, Discovery, ProSiebenSat.1 und Vattenfall agierende Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang zwei Millionen Kunden zählen konnten und einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erwirtschaften.
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Die Webseite (einzig ein „protected page – Passwort eingeben“) zeichnet sich für das aus, wie ich Viessmann kennengelernt habe: Keine Daten rausrücken. Eigentlich fehlt jetzt nur noch eine Paywall, um an Daten zu kommen, so wie jetzt um an Daten der eigenen Daten seiner PV-Anlage oder seines Akkus zu kommen. Ernsthaftes Smart Home bleibt da definitiv außen vor.
Innerhalb der firmeneigenen Hardware funktioniert es, das war es dann aber auch. Ich weiß nicht, ob sich Tink damit einen Gefallen tut, wenn sie als zusätzliche Vertriebsplattform für Viessmann herhalten sollen und dafür den Namen hergeben.