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Telekom bietet dynamischen Stromtarif von Rabot Energy mit Batteriespeicher an

Die Deutsche Telekom nimmt in Kooperation mit Rabot Energy drei Stromtarife in ihr Angebot auf. Stromlieferant und Vertragspartner ist Rabot Energy. Neben zwei Fixpreistarifen gibt es einen dynamischen Tarif mit Preisobergrenze, der sich optional mit einem kleinen Batteriespeicher kombinieren lässt.
Hauptgebäude der Deutschen Telekom
Für die Telekom ist die Vermittlung von Haushaltsstrom kein völlig neues Geschäftsfeld. | Foto: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom steigt erneut in die Vermittlung von Stromtarifen für Privatkunden ein. Gemeinsam mit Rabot Energy bietet sie seit dem 1. Oktober drei Tarife an. Stromlieferant und Vertragspartner ist Rabot Energy, während die Telekom den Zugang über Magenta Moments in ihrer MeinMagenta-App bereitstellt.

Zur Auswahl stehen zwei Tarife mit Preisgarantien von zwölf beziehungsweise 24 Monaten sowie ein dynamischer Stromtarif. Bei diesem orientiert sich der Strompreis an den kurzfristigen Börsenpreisen. Eine für zwölf Monate geltende Preisobergrenze soll das Risiko stark steigender Preise begrenzen. Zum Start soll es je nach Verbrauch einen Wechselbonus von bis zu 350 Euro geben.

Batteriespeicher auch ohne Photovoltaik-Anlage

Der dynamische Tarif lässt sich optional mit einem kleinen Batteriespeicher und der Steuerung „Rabot Flow“ kombinieren. Das System soll den Speicher automatisch bei niedrigen Strompreisen laden und die Energie später bei höheren Preisen im Haushalt bereitstellen. Nicht benötigte Energie könne zudem am Strommarkt vermarktet werden.

Der Plug-and-Play-Speicher wird nach Angaben des Unternehmens über eine Haushaltssteckdose angeschlossen und ist damit auch für Mieter und Haushalte ohne Photovoltaik-Anlage gedacht. Er kostet einmalig 400 Euro. Rabot Energy gibt eine durchschnittliche Kostenersparnis von rund 120 Euro pro Jahr und daraus abgeleitet eine Amortisationszeit von etwa drei bis vier Jahren an. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt dabei von Strompreisen und Nutzung ab.

Für die Telekom ist die Vermittlung von Haushaltsstrom kein völlig neues Geschäftsfeld. Der Konzern hatte bereits in der Vergangenheit Stromtarife von Partnern vertrieben.

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