Erneuerbaren-Anteil steigt weiter auf knapp 61 Prozent
Erneuerbare Energien haben in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt 60,7 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs gedeckt. Damit lag ihr Anteil vier Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum und erreichte einen neuen Rekord. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen von Januar bis September 2026 demnach 237,5 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Neben einem höheren Windaufkommen führen ZSW und BDEW die Entwicklung auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zurück.
Die Photovoltaik-Erzeugung erhöhte sich demnach gegenüber den ersten drei Quartalen 2025 um 13,9 Prozent auf 94,7 Milliarden Kilowattstunden. Damit stammten 24,1 Prozent der gesamten deutschen Bruttostromerzeugung von 393,6 Milliarden Kilowattstunden aus Photovoltaik-Anlagen. Windenergie an Land steuerte 76,2 Milliarden Kilowattstunden bei, Offshore-Windkraft 20,8 Milliarden Kilowattstunden. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft ging dagegen aufgrund geringer Niederschlagsmengen um 14,3 Prozent zurück. Bei Biomasse betrug das Minus 2,1 Prozent.
Parallel erhöhte sich der Bruttostromverbrauch um 1,6 Prozent auf 391,6 Milliarden Kilowattstunden. Die höhere Erneuerbaren-Quote resultiert damit nicht aus einem sinkenden Verbrauch. Bezogen auf die Bruttostromerzeugung erreichten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 60,4 Prozent.
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Die Planet Erde ( Terra) ist rund , und irgendwo ist deshalb immer Hochsommer , ist dunkler Winter herrscht Dunkelflaute , sind Stürme und Stromverbrauchsschwankungen. Ein globales Netz aus HGÜ- Leitungen mit vielen Gigawatt Leistung würde die Erneuerbaren Energien zur „First Energy“ weltweit machen . Es gäbe Stromerzeugungs- Hotspots, und Bereiche die Strom konsumieren. Trotzdem könnte jedes Land nach belieben Erneuerbare Energieerzeugungsanlagen lokal errichten , und Strom ins HGÜ- Netz einspeisen.
Hoffentlich ist die HGÜ- Leitung SüdLink nicht unterdimensioniert. Wenn man schon so einen Riesenaufwand betreibt , eine 4 Gigawatt HGÜ-Stromtrasse unter der Erde zu verlegen , warum nicht gleich 10 Gigawatt Kabel vergraben ? Vielleicht will irgendwann ganz Südeuropa Überschuss -Strom nach Skandinavien schicken , um dort die Pumpspeicher zu füllen.
HGÜ – Kabel sind eine zivilisatorische Meisterleistung. Ein weltumspannendes HGÜ- Netz würde auch die Anzahl der Batteriespeicher auf das notwendige begrenzen.