KGAL löst offenen Erneuerbare-Fonds auf
KGAL löst seinen offenen Erneuerbaren-Fonds „KGAL klimaSUBSTANZ“ auf. Seit dem 28. September werden keine neuen Anteile mehr ausgegeben und keine Anteile mehr zurückgenommen. KGAL begründet dies damit, dass das angestrebte Fondsvolumen mangels stetigem Kapitalzufluss nicht schnell genug erreicht werden konnte. Zudem gebe es keine Aussicht auf ausreichende Neuzeichnungen.
Bis zum Verkauf der Anlagen werden die Anlagen weiter aktiv bewirtschaftet. KGAL hat sich zum Ziel gesetzt, den Prozess innerhalb von zwei bis drei Jahren abzuschließen. Verfügbare Liquidität wird schrittweise an die Anleger ausgezahlt.
KGAL ist mit eigenem Kapital in signifikanter Höhe im Fonds investiert. Damit bestehe Interessenkongruenz mit allen Anlegern. „Wir wollen geeignete Marktbedingungen nutzen, um bestmögliche Verkaufsergebnisse für alle Anleger zu erzielen“, sagt Michael Kohl, Head of Packaged Products bei KGAL.
KGAL und die Tochter KVG haben den KGAL klimaSUBSTANZ im November 2023 als offenes Infrastruktur-Sondervermögen für Privatanleger aufgelegt. Das Fondsvermögen beträgt aktuell rund 12,5 Millionen Euro. Das Portfolio besteht aus zwei Erneuerbare-Anlagen in Schleswig-Holstein: der 14,2-Megawatt-Solarpark Eiderstede und der 9,6-Megawatt-Windpark Bliestorf. Die Stromerlöse sind über einen 20-jährigen Abnahmevertrag mit einem kommunalen Versorgungsbetrieb zu einem Festpreis abgesichert.
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