Drohende Insolvenz: Next2Sun erreicht bei Aktienemission das gesetzte Ziel
Next2Sun ist einen Schritt weiter, die drohende Insolvenz abzuwehren: Der Spezialist für vertikale Photovoltaik-Anlagen hat bei einer Aktienemission bis zum vergangenen Wochenende Zeichnungen und Angebote über mehr als fünf Millionen Euro erhalten. Das teilte Next2Sun am Sonntag auf LinkedIn mit. Damit hat das Dillinger Unternehmen sein selbst gestecktes Ziel erreicht.
Für Entwarnung ist es allerdings zu früh. Denn Next2Sun muss zunächst einmal prüfen, wie verbindlich die Zusagen sind – und auch, ob die Zeichnungen überhaupt angenommen werden können. Darüber will das Unternehmen spätestens bis zum kommenden Freitag informieren.
Next2Sun will weiter Kapital einwerben
Darüber hinaus teilt Next2Sun mit, die Zeichnungsstrecke voraussichtlich wieder zeitnah zu öffnen. Zudem wirbt das Unternehmen dafür, sich als Interessent für Kommanditanteile an zwei Projekten – eine vertikale Photovoltaik-Anlage mit 8,6 Megawatt Leistung im Landkreis Goslar mit Grünland-Bewirtschaftung sowie eine zweite mit 6,1 Megawatt Leistung im Landkreis Rosenheim mit Weidehaltung – eintragen zu lassen. Die Eigenkapitalrendite der Projekt liege voraussichtlich bei circa acht Prozent.
Next2Sun begründet die Aktienemission mit der schwierigen Finanzierungslage. „Uns fehlen keine Kunden. Uns fehlen keine Projekte. Uns fehlt keine Technologie. Dennoch erleben wir derzeit eine massive Zurückhaltung bei Investoren, Banken und Finanzierungen im Bereich der Erneuerbaren Energien“, erklärte das Unternehmen in der vergangenen Woche auf seiner Website.
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