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PV&B Austria veröffentlicht aktualisierten Brandschutzleitfaden

Der österreichische Branchenverband PV&B Austria hat seinen Leitfaden zum Brandschutz bei Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern überarbeitet. Neu aufgenommen wurden unter anderem die technischen Richtlinien für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sowie für Batteriespeichersysteme ab 250 Kilowattstunden. Auch neue Erkenntnisse aus Brandprüfungen von Photovoltaik-Fassaden und Foliendächern sind in die zweite Auflage eingeflossen.
PV Austria, Brandschutz, Leitfaden
Bei der Überarbeitung des Leitfadens arbeitete der Verband mit mehreren sachkundigen Stellen wie dem Bundesfeuerwehrverband und der Baupolizei zusammen. | Foto: PV&B Austria

Brandschutzvorgaben entwickeln sich laufend weiter – und damit auch die Anforderungen an Planung, Errichtung und Betrieb. Der Bundesverband Photovoltaic Austria & Battery Austria (PV&B Austria) hat seinen erstmals im August 2024 herausgegebenen Brandschutzleitfaden für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher daher erweitert und neu aufgelegt. Die Überarbeitung berücksichtigt insbesondere zwei neue Technische Richtlinien Vorbeugender Brandschutz (TRVB) in Österreich.

Aufgenommen wurden zum einen die Vorgaben der „TRVB 162 N – Photovoltaik-Freiflächenanlagen“. Hinzu kommt zudem die kürzlich veröffentlichte „TRVB 165 N – Batteriespeichersysteme“. Letztere enthält brandschutztechnische Anforderungen für Batteriespeicher ab einer Kapazität von 250 Kilowattstunden und gilt sowohl für Systeme im Freien als auch in Gebäuden.

Darüber hinaus enthält die Neuauflage Erkenntnisse aus Brandprüfungen von Photovoltaik-Fassaden und Anlagen auf Foliendächern sowie ergänzende Hinweise zum Brandschutz bei Batteriespeichern. Der Leitfaden soll damit die Anforderungen für unterschiedliche Photovoltaik-Anlagentypen und Speichergrößen zusammenführen und als Orientierung für Planung, Errichtung und Betrieb dienen.

An der Erstellung wirkten unter anderem der Österreichische Bundesfeuerwehrverband, die österreichischen Brandverhütungsstellen, der Österreichische Fachverband für hinterlüftete Fassaden sowie die Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker mit. Beteiligt waren zudem die Baupolizei und die Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien.

Der Leitfaden ist über PV&B Austria erhältlich. Mitglieder des Verbands können die zweite Auflage kostenfrei beziehen.

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