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Maxsolar und DB Energie schließen Hybrid-PPA für Photovoltaik-Speicher-Kombination

Der PPA-Solarpark hat eine Leistung von 37 Megawatt, der zugehörige Batteriespeicher eine Kapazität von 30 Megawattstunden. Maxsolar zufolge handelt es sich dabei um das deutschlandweit erste Projekt, bei dem eine förderfreie Anlagenkombination vermarktet wird.
Maxsolar will seine Photovoltaik-Projekte künftig stets mit einem Speicher kombinieren | Bild: Maxsolar

Der Chiemgauer Erneuerbare-Energien-Entwickler und -Betreiber Maxsolar hat mit der Deutsche-Bahn-Tochter DB Energie einen Hybrid-PPA für die Kombination eines Solarparks mit einem Grünstromspeicher geschlossen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre. Der Liefervertrag umfasst auch die Herkunftsnachweise.

Die Belieferung erfolgt als sogenannte „Pay-as-Nominated“-Bilanzkreislieferung auf Basis der prognostizierten Stromerzeugung des Folgetages. Der Batteriespeicher ermöglicht es, die prognostizierten Einspeisemengen zeitlich zu verschieben und damit das Lieferprofil flexibel an die Anforderungen des Strommarktes anzupassen. Nach Angaben von Maxsolar ist dies das deutschlandweit erste Projekt, bei dem eine förderfreie Anlagenkombination vermarktet wird.

Der 37-Megawatt-Solarpark ist in der Gemeinde Klein Belitz im Landkreis Rostock angesiedelt. Die Anlage wird jährlich rund 36.680 Megawattstunden Strom erzeugen. Dazu kommt ein co-lokalisierter Batteriespeicher mit einer Leistung von 15 Megawatt und einer Speicherkapazität von 30 Megawattstunden. Beide Anlagen sollen im Sommer 2027 in Betrieb gehen.

Photovoltaik künftig nur noch mit Speicher

Maxsolar will künftige Photovoltaik-Projekte konsequent in Kombination mit einem Speicher entwickeln und vermarkten. Mit der zunehmenden Marktintegration der Erneuerbaren gewinnen solche Konzepte Maxsolar zufolge an Bedeutung, da sie Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbinden.

„Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien verändern sich auch die Anforderungen an ihre Vermarktung“, sagt Anwar Darwich, Commercial Director von Maxsolar. Künftig werde nicht mehr allein die Erzeugung von Strom entscheidend sein, sondern auch die Fähigkeit, ihn flexibel bereitzustellen. „Hybrid-PPAs bilden einen zentralen Baustein eines „NextGen-IPP“-Geschäftsmodells. Das Projekt Friedrichshof zeigt, wie sich Photovoltaik und Batteriespeicher als integrierte Anlagenkombination auch ohne Förderung erfolgreich vermarkten lassen“, so Darwich.

„Langfristige Stromlieferverträge sind ein wichtiger Baustein unserer Beschaffungsstrategie“, erklärt Florian Reuter, Geschäftsführer DB Energie. „Sie schaffen Planungssicherheit und helfen uns, den Anteil erneuerbarer Energien im Bahnstromportfolio kontinuierlich auszubauen.“

Der Abschluss von Hybrid-PPAs steht noch am Anfang. In der Juni-Ausgabe unseres Magazins haben wir ein FAQ veröffentlicht. Rechtsanwältin Margarete von Oppen von der Kanzlei Orka beantwortet dort essenzielle Fragen rund um die Hybrid-PPAs für kombinierte Photovoltaik-Speicher-Kraftwerke (nur zugänglich für Abonnenten).

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