See all

Solaredge bietet neuen Photovoltaik-Heimspeicher „Nexis“ jetzt auch in Österreich und der Schweiz an

Die modulare, „Lego-ähnliche“ Speicherlösung soll sich bis auf 20 Kilowatt Leistung und 80 Kilowattstunden Kapazität skalieren lassen. In Deutschland sind binnen weniger Wochen bereits 1300 dieser Speichersysteme in Betrieb gegangen. Ab sofort ist das Produkt auch in Österreich und der Schweiz bestellbar.
Solaredge, Nexis, Heimspeicher
Ab sofort ist der dreiphasige Heimspeicher von Solaredge auch in Österreich und der Schweiz bestellbar. | Image: SolarEdge

Im März stellte Solaredge seinen neuen dreiphasigen Photovoltaik-Heimspeicher „Nexis“ vor und brachte ihn auf den deutschen Markt. Anfang August nun soll das neue System auch in Österreich und der Schweiz bestellbar sein. Anlässlich dieser Ankündigung sprach Solaredge von „einem äußerst erfolgreichen Start in Deutschland“. Innerhalb der ersten Wochen habe Solaredge tausende Bestellungen erhalten. Mittlerweile seien 1300 der Photovoltaik-Heimspeicher bundesweit in Betrieb, teilte das israelische Unternehmen am Montag mit.

Die Vier-Komponenten-Lösung kombiniert Solaredge zufolge einen dreiphasigen Hybridwechselrichter mit bis zu 20 Kilowatt Leistung mit einem modularen, „Lego-ähnlichen“ Batteriesystem und der Notstromversorgung im Haus. Die Kapazität des Batteriespeichers könne in kleinen Schritten zwischen 5 und 80 Kilowattstunden angepasst werden. Mit der aktuellen Firmware lassen sich Solaredge zufolge zunächst nur drei Batterietürme mit bis zu 60 Kilowattstunden Speicherkapazität realisieren. Voraussichtlich im ersten Quartal soll dann auch die vollständige Speicherkapazität von 80 Kilowattstunden verfügbar sein.

Die Inbetriebnahme erfolge über die „Go App“ des Unternehmens, die eine Fernkommunikation mit dem Wechselrichter ermöglicht. Eine eingebaute Antenne und ein integrierter DC-Überspannungsschutz machten überdies den Einsatz zusätzlicher externer Komponenten überflüssig. Die Zeit für die Inbetriebnahme sinke damit für die Installateure auf weniger als 30 Minuten.

„Die Markteinführung von Solaredge Nexis in Österreich und der Schweiz kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Beide Märkte entwickeln sich zunehmend zu einem höheren Eigenverbrauch von Solarstrom, und wir erwarten, dass immer mehr Hausbesitzer auf Batteriespeicher setzen werden“, sagte Dietmar Staudacher, Country Manager Österreich und Schweiz bei Solaredge. „Das große Interesse der Installationsbetriebe bestätigt diese Entwicklung und knüpft an den außergewöhnlichen Erfolg von Nexis in Deutschland an.“

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: [email protected].

Kommentare

maeder.c
Aug 06, 2026

Wir haben auch eine zuverlässige Anlage von SolarEdge , aber mit meinem 5 Kilowatt Wechselrichter und dem 9,2 kWh Speicher komme ich mir jetzt geradezu minderbemittelt vor. Ein 40 bis 80 kWh Speicher ist natürlich eine feine Sache , speziell wenn dieser auch noch mit einem 20 Kilowatt Wechselrichter kombiniert ist . Wenn man ein oder mehrere Elektroautos im Fuhrpark hat , dann ist es im Sommer praktisch egal ,wann man diese lädt . Da scheint auch nachts die Eigenstromsonne. Zudem kann man auch noch 11 Kilowatt Ladeleistung aus Eigenstrom nutzen, was
geradezu unverschämt luxuriös ist .
Es ist auch durchaus plausibel, dass eine israelische Firma solche extrem effiziente Anlagen entwickelt. Israelische Paare haben meist so zwischen 3 und 12 Kinder , welche täglich alle zu Kitas , wichtigen ( heiligen ) Orten und Schulen gefahren werden müssen. Wenn zusätzlich die Klimaanlage an ist , dann wird ordentlich Strom im Elektroauto verbraucht.
Wobei es den zukünftigen Elektroautos gut zu Gesicht stehen würde, wenn diese ab Werk eine Kühl-Gefrierkombi eingebaut hätten. In Deutschland ist das günstige Einkaufen bei ALDI / LIDL
/NETTO/ PENNY/EDEKA/REWE eine Art Hochamt , welches gerne mit dem Auto zelebriert und vollzogen wird . Sobald aber die Lebensmittel im Kofferraum eingeladen sind , geht vollkommen überraschend der Stress los : Wir müssen sofort nach Hause zum Kühlschrank fahren ! Die Butter schmilzt , die Milch wird warm und das Leichtbier auch. Unser geplantes zweites Frühstück im beschaulichen Café Hose müssen wir leider canceln.
Eigentlich ist dies doch seltsam in unser hypermodernen Zeit , in welcher jeder immer cool sein will.
Ein anderer Aspekt:
Wenn „jeder“ PV-Besitzer irgendwann einen 80 kWh Speicher hat , dann könnte man lokal eine eine Wasserstoff-Ökonomie aufbauen. Die gekoppelten ( virtuell gesteuerten) Speicher könnnten im Sommer einen linearen Stromfluss zu einer Wasserelektrolyseanlage garantieren , welche für den Herbst und Winter Wasserstoff einlagert . Die Rückverstromung ist dann für die Stromspenderhaushalte zwar kostenpflichtig, aber der klimaneutrale Kreis wäre geschlossen.