Maxsolar schließt förderfreien 76 Megawatt-Solarpark an Netz an
Nur wenige Tage vor dem Start der The smarter E Europe in München hat Maxsolar noch zwei Meilensteine veröffentlicht. Zum einen ging in dieser Woche sein Photovoltaik-Kraftwerk mit 76 Megawatt Leistung im Landkreis Donau-Ries in Betrieb, das ohne EEG-Förderung auskommt. Zum anderen hat Maxsolar mit Entrix eine Vereinbarung nur Vermarktung seines netzdienlichen Speichers mit 20 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität im Raum Ansbach geschlossen.
Die Entwicklung des Solarparks begann bereits im Jahr 2022. Initiiert und entwickelt hat ihn Camilla Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, auf deren Flächen die Photovoltaik-Anlage entstand. Insgesamt seien fast 127.000 Solarmodule auf einer Fläche von 51 Hektar in Amerdingen installiert worden. Maxsolar fungierte als Errichter und das Unternehmen wird Partner für den Betrieb der Anlage, wie es hieß.
Der Betrieb des Photovoltaik-Kraftwerks kommt ohne EEG-Förderung aus. So gebe es einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für rund 70 Prozent des erzeugten Solarstroms aus der Anlage. Die restlichen Mengen sollen über die Direktvermarktung veräußert werden. „Amerdingen zeigt, dass große Photovoltaik-Projekte besonders wirksam sind, wenn sie effizient geplant und marktbasiert umgesetzt werden“, sagt Christoph Strasser, Geschäftsführer der Maxsolar GmbH.
Beim 76-Megawatt-Solarpark ist (noch) kein Batteriespeicher dabei. Allerdings baut Maxsolar andernorts solche Projekte, etwa in Winterschneidbach im Raum Ansbach. Für den dortigen netzdienlichen Großspeicher, den der Verteilnetzbetreiber N-Ergie gezielt für die Stabilisierung seines Netzes einsetzen will, schloss Maxsolar nun einen Vermarktungsvertrag mit Entrix ab.
Zweiter netzdienlicher Speicher von Maxsolar
Der Fünf-Stunden-Speicher mit 100 Megawattstunden Kapazität ist schon er zweite netzdienliche Speicher, den Maxsolar im Auftrag eines Verteilnetzbetreibers realisiert. Das andere Projekt befindet sich im Netzgebiet von Bayernwerk, der nach Paragraf 11 EnWG entsteht. Auch dieser Speicher wird von Entrix vermarktet, wie beide Unternehmen vor wenigen Tagen veröffentlichte.
Der Speicher in Winterschneidbach im Raum Ansbach werde “fully merchant” betrieben. Mittels KI-gestützter Vermarktung sollen dabei wirtschaftliche Effizienz und netzdienlicher Betrieb optimal miteinander verbunden werden.
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Die Frage ist welche Laufzeiten haben die PPA Verträge?