Stadtwerke Tübingen, Zählerfreunde und Trianel starten Pilotprojekt für flexible Haushaltsenergie
Die Stadtwerke Tübingen, Zählerfreunde und das Trianel Digital Lab wollen in einem gemeinsamen Pilotprojekt neue Ansätze für das digitale Energiemanagement von Privathaushalten erproben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadtwerke ihre Kunden bei der Steuerung dezentraler Energietechnologien unterstützen können und welche Anforderungen künftige Heimenergie-Managementsysteme (HEMS) erfüllen müssen, sowohl mit Blick auf die Machbarkeit als auch auf die Akzeptanz.
Hintergrund ist die zunehmende Verbreitung von Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Batteriespeichern und Elektrofahrzeugen. Mit Hilfe von intelligenten Messsystemen und dynamischen Stromtarifen bekommen Verbraucher neue Möglichkeiten zur Optimierung ihres Energieverbrauchs, die Systeme werden jedoch auch komplexer. Das Pilotprojekt soll daher nicht nur technische Fragestellungen untersuchen, sondern auch die Nutzerperspektive einbeziehen. Die Projektpartner wollen unter anderem analysieren, welche Rolle Automatisierung, einfache Bedienkonzepte und finanzielle Anreize für die Nutzung von Energiemanagementsystemen spielen.
Die Stadtwerke Tübingen verfolgen dabei das Ziel, einzelne Energiedienstleistungen stärker miteinander zu verknüpfen. Photovoltaik, Wärmepumpen, Elektromobilität und Stromtarife sollen aus Sicht der Kunden nicht mehr als getrennte Angebote betrachtet werden, sondern als Bestandteile eines vernetzten Energiesystems. Zählerfreunde bringt seine Erfahrungen mit digitalen Energiemanagementlösungen für Stadtwerke in das Projekt ein. Das Trianel Digital Lab übernimmt nach Angaben der Partner die Begleitung des Innovationsprozesses und die Bewertung der Ergebnisse. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend über das Trianel-Netzwerk weiteren kommunalen Versorgern zugänglich gemacht werden.
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Finde ich gut wenn es Regional betrieben und gesteuert wird und der Anbieter nahe an der eigenen Infrastruktur ist.
Ich halte wenig davon, wenn wir Wild West machen und jeder machen kann was er möchte. Und nicht wie Tibber, für ganz Deutschland ein Angebot unterbreitet.
Ja ich bin auch gegen Strompreiszone, weil Stra0e zu Straße unterschiedlich sein kann.
ja, … das wäre auch ähnlicher (automatisierter) Unsinn, wie ein tägliches Tarifangebot vom Ortnetztrafo bzw. der Trafostation (den Aufwand, für die normalen Stromkundinnen und Haushaltstromkunden, zur Informationsverarbeitung, wenn man dafür nicht bezahlt wird, möchte man sich noch nicht mal ‚vorstellen‘)?
„Mit Hilfe von […] dynamischen Stromtarifen bekommen Verbraucher neue Möglichkeiten zur Optimierung ihres Energieverbrauchs…“
Frage des Tages:
Was ist der Unterschied zwischen Verbrauchsoptimierung und einem (dynamischen) Stromtarif ???
ein kleiner Tip ⤵️
(Energieverbrauch = kWh
dynamische Stromtarif = €/ kWh)