Deutschlandkarte zeigt Versorgungsqualität der Verteilnetzbetreiber
In Deutschland wird immer wieder die fehlende Digitalisierung der Stromnetze bemängelt. Gerade im Zusammenhang mit dem Anschluss neuer Anlagen und der Energiewende ist sie von fundamentaler Bedeutung. Mit einer Deutschlandkarte zur Versorgungsqualität der Verteilnetzbetreiber will die Bundesnetzagentur nun Abhilfe schaffen oder zumindest mal Transparenz.
„Mit der Karte zur Versorgungsqualität schaffen wir Transparenz über die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit, also die Energiewendekompetenz und den Digitalisierungsgrad der Verteilernetzbetreiber“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „So setzen wir Anreize für Verbesserungen.“
Deutschland ist auf der Karte in verschiedene Farben getaucht. Sie spiegeln wider, wie schnell und umfassend Verteilnetzbetreiber die Energiewende umsetzen und wie konsequent sie dabei auf digitale Lösungen setzen, wie es von der Bundesnetzagentur weiter heißt. So könne unter anderem eingesehen werden, wie lange ein Netzbetreiber durchschnittlich für Netzanschlüsse benötigen, welche Bereiche des Netzbetriebs digitalisiert sind oder wie viele Minuten ein Letztverbraucher im Durchschnitt in einem Netzgebiet von Versorgungsunterbrechungen betroffen war.
Grün zeugt dabei von einer überdurchschnittlich guten Performance der Verteilnetzbetreiber; gelb steht für eine durchschnittliche Performance und rot für eine unterdurchschnittliche Performance, wie die Bundesnetzagentur zur Farbskala erklärt. Wobei die Farben selbst auch nochmal in zehn Klassen oder besser Abstufungen unterteilt sind. In den grauen Gebieten liegen keine Kennzahlen vor oder konnten nicht entsprechend berechnet werden
Die nun von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Karte basiert auf Daten des Jahres 2024. Die Karte werde aber fortlaufend weiterentwickelt. Sie soll künftig jährlich auf der Grundlage der Datenerhebungen zur Qualitätsregulierung aktualisiert werden.
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Ab 0,5 ist man als Netzbetreiber also schon im grünen Bereich. Orange wird es erst ab 0,3 oder schlechter. Schon an der Farbskala kann man den Anspruch der Netzagentur an die Verteilnetzbetreiber erkennen. Das Mittelfeld also gelb liegt bei 0,4-0,5 also unterhalb der Mitte. Wirklich schlecht also rot erst ab weniger als 0,2. Das Highlight sind zwei kleine Gebiete die über 0,7 kommen. Da bin ich mal auf die Auswertung von 2025 gespannt.
Schöne Grüße
Frage an Radio Берлин: Darf man in D. alles sagen, was man denkt?
– Im Prinzip ja, solange Sie nur denken, was Sie auch sagen dürfen.
… die Prioritäten …