Wirtschaftliche Gesamtlösung aus Stromspeicher, Energie- und Lastmanagement für Ladeinfrastruktur bei begrenztem Netzanschluss

Fenecon und The Mobility House Solutions haben nun Stromspeicher, das Energie- und das Lastmanagement zu einem Gesamtsystem kombiniert.

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Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur ist vielerorts der Netzanschluss der limitierende Faktor. Um dem zu begegnen, haben Fenecon und The Mobility House Solutions nun Stromspeicher, das Energiemanagement und das Lastmanagement zu einem Gesamtsystem kombiniert. Damit lässt sich die Ladeinfrastruktur auch an Standorten mit begrenztem Netzanschluss für einen wirtschaftlichen Betrieb skalieren, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Zwei Hebel seien dabei zentral: eine flexible Energienutzung und eine gezielte Steuerung der Ladesäulen.

Mit den stationären Batteriespeichern und dem Energiemanagementsystem „FEMS“ von Fenecon könne die Nutzung der Energiequellen, etwa aus dem Netz oder einer angeschlossenen Photovoltaik-Anlage, optimiert werden. Energiebezug und -nutzung lassen sich entkoppeln. Mit „ChargePilot“ von The Mobility House Solutions erfolgt dann das Lastmanagement der Ladeinfrastruktur. Die verfügbare Leistung wird demnach dynamisch auf die angeschlossenen Ladepunkte verteilt. Bestimmte Ladepunkte lassen sich dabei auch priorisieren – abhängig vom jeweiligen Ladebedarf der Fahrzeuge.

Den Unternehmen geht es bei ihrer Kooperation um eine abgestimmte Gesamtlösung von Energiemanagement, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur. „Die Systeme folgen dabei einer klaren Rollenverteilung: Während das Energiemanagement den verfügbaren Leistungsrahmen definiert, setzt das Lastmanagement diesen im Ladebetrieb intelligent um“, heißt es dabei weiter. Betreiber profitierten von einer verbesserten Wirtschaftlichkeit ihrer Ladeinfrastruktur, da die abgestimmte Integration der Systeme eine schnellere Umsetzung und Skalierbarkeit ermögliche. Gleichzeitig trägt die Lösung dazu bei, Lastspitzen im Stromnetz zu vermeiden.

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