Eine neue Generation von Gateways des Energiemanagement-Anbieters Kiwigrid soll Funktionen für Energiemanagement, Netzsteuerung und regulatorische Anforderungen vereinen und damit den Einsatz von intelligenten Messsystemen (iMsys) und Smart-Mater-Gateways für Messstellenbetreiber, Installateure und andere Akteure erleichtern. Während bei bisherigen Lösungen separate Geräte für Smart-Meter-Gateway und die zugehörige Steuerbox sowie das Energiemanagement erforderlich waren, ist den Angaben zufolge die Steuerfunktion nun direkt in den „Energy Manager RailX+“ von Kiwigrid integriert. Bei der Messe E-World Energy & Water in Essen soll in dieser Woche eine „Beta-Phase mit ausgewählten Messstellenbetreibern und weiteren Partnern“ beginnen.
Kiwigrid bezeichnet seine neue Gerätegeneration als „5-in-1-Gateway“, weil in einem Gerät fünf Funktionen vereint werden. Neben der digitalen Steuerbox (CLS) und dem Energiemanagementsystem (EMS) ist dies der App-Store, mit dem sich Funktionalitäten von Kiwigrid-Systemen modular erweitern lassen, die Möglichkeit zur nachträglichen Einbindung auch älterer Geräte (Retrofit) und vor allem die erst kürzlich vorgestellte KI namens Matua als Assistent für Endkunden, Agent zur Optimierung von Strombezug und -verbrauch sowie für den Ausbau von Stromverbrauchs- und Erzeugungsprognosen.
Der „Energy Manager RailX+“ ist den Angaben zufolge eigens für den iMsys-Einsatz entwickelt worden und „ermöglicht erstmals die direkte Anbindung des Energiemanagementsystems an das Smart-Meter-Gateway“. Er unterstützt die Netzanbindung steuerbarer Anlagen gemäß Paragraf 14a Energiewirtschaftsgesetz und Paragraf 9 EEG, indem Steuereingriffe über die Backend-Systeme der Verteilnetzbetreiber mit dem Kommunikationsprotokoll CLS.EEDI in EEBUS-Signale umgewandelt werden. Die sichere Umsetzung eines Steuerbefehls gemäß Paragraf 14a wurde Kiwigrid zufolge mit der IT-Plattform Robotron IoTHub4Utilities bereits nachgewiesen. Hierbei wurde ein Steuereingriff über die BDEW Web API (eine Plattform zur Abfrage von Marktlokations-ID und Schaltbefehlen), das Robotron Backend-System und den CLS-Kanal direkt, also ohne zusätzliche Steuerbox, an den Energy Manager RailX+ geschickt. Dieser hat ein angebundenes EEBUS-Gerät regelkonform gedimmt.
Seine KI Matua hat Kiwigrid beim neuen Energy Manager RailX+ erstmals direkt in ein Energiemanagementsystem integriert. Zeitnah soll sie aber auf allen Energy Manager Produkten des Unternehmens verfügbar sein. Wie immer bei Kiwigrid, kann (beziehungsweise muss) der Funktionsumfang des Energy Manager RailX+ über den Kiwigrid-App-Store erweitert werden; im Auslieferungszustand sind aber „die grundlegenden Funktionen einer digitalen Steuerbox“ bereits integriert. Ebenfalls eine allen Energy Manager-Produkten gemeinsame Eigenschaft ist die Auslegung für ein Retrofit bestehender Systeme, über die sich insbesondere relaisbasierte Altsysteme in die digitale Umgebung integrieren lassen. Damit können die Gateways Kiwigrid zufolge unter anderem klassische Rundsteuerempfänger ersetzen.
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