Voltfang hat in Alsdorf einen der größten netzdienlichen Batteriespeicher in Nordrhein-Westfalen ans Netz gebracht. Er verfügt über eine Leistung von 9,5 Megawatt und eine Speicherkapazität von 20 Megawattstunden, wie das Aachener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Er sei auf der Mittelspannungsebene des lokalen Verteilnetzbetreibers Regionetz angeschlossen. Dabei soll der Batteriespeicher für zentrale zentrale netzstabilisierende Funktionen genutzt werden, unter anderem die Bereitstellung von Regelenergie, Flexibilität für Preisvolatilitäten am Strommarkt und lokales Engpassmanagement im Verteilnetz, wie es weiter hieß.
Die Gemeinde profitiert auch finanziell von dem Großspeicherprojekt. Sie erhält als Standortgemeinde 90 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen. Damit können in der Braunkohleregion zusätzliche finanzielle Spielräume geschaffen werden, etwa zur Finanzierung sozialer Einrichtungen oder Erfüllung anderer Aufgaben. Auch soll der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur mit den Einnahmen angestoßen werden.
Am Standort Alsdorf will Voltfang vier weitere Projekte realisieren, deren Bau in diesem Jahr beginnen soll. Für die Entwicklung, Finanzierung, Realisierung und den Betrieb weiterer systemdienlicher Großspeicher in Deutschland bestehe dabei eine langfristige Partnerschaftsstruktur mit institutionellen Investoren. Dabei seien Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe bis 2029 vorgesehen.
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Ich werde vielleicht auch noch einen Hausspeicher installieren. Soll ich das hier mitteilen?
Irgendwann sollt man aufhören, solche Banalitäten zu publizieren. Da müsste mindestens eine Null mehr dran sein, bis es heutzutage noch erwähnenswert wäre.
20 MWh sind etwa 72 Sekunden die Leistung eines grösseren Kraftwerks (von 1GW).