Liya Energy und der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Metrify Smart Metering sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Sie wollen regionalen Handwerksbetrieben den einfachen, schnellen und vollständig integrierten Zugang zu intelligenten Messsystemen zu ermöglichen, wie sie mitteilten. Liya Energy ist ein Plattformanbieter für digitale Energielösungen im Handwerk. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, kleine und mittelständische Handwerksbetriebe strukturell in die Lage zu versetzen, prozessual, technisch und wirtschaftlich mit großen Marktakteuren mitzuhalten. Über seine Plattform stellt es dafür Produkte, Prozesse und Services zur Verfügung, beispielsweise Heimenergiemanagementsysteme und Smart-Meter-Gateways, aber auch dynamische Stromtarife, Finanzierungslösungen, Leads, Marketing, Vertrieb und strategische Unterstützung.
Die Kooperation mit Metrify ermöglicht, dass die Handwerksbetriebe über die Plattfom nun innerhalb weniger Sekunden ein Smart-Meter-Gateway bestellen könnten, so die Unternehmen weiter. Dies beinhaltet alles von der Projektplanung über die Installation und den Betrieb bis hin zur Marktkommunikation. Komplexe regulatorische und technische Anforderungen würden dabei zentral durch Metrify abgewickelt. Ein besonderer Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der Vorbereitung und Umsetzung steuerbarer Anlagen nach Paragraf 14a EnWG, der Nutzung dynamischer Tarife sowie der perspektivischen Erschließung von Flexibilitätsanwendungen.
„Ohne intelligente Messsysteme lassen sich weder §14a-EnWG-Anwendungen noch dynamische Tarife oder netzdienliche Steuerung sinnvoll umsetzen. Gleichzeitig sind genau diese Themen für viele Handwerksbetriebe heute noch eine große Hürde“, sagt Mubariz Javaid, Geschäftsführer von Liya Energy. Im Zuge der Kooperation übernimmt Metrify den vollständigen wettbewerblichen Messstellenbetrieb inklusive Installation intelligenter Messsysteme, Betrieb, Wartung und automatisierter Marktkommunikation. Die Integration erfolge standardisiert und skalierbar über die Plattform von Liya Energy, so die Unternehmen. Damit wollen sie die Eintrittsbarrieren für Handwerksbetriebe senken und den Rollout intelligenter Messsysteme beschleunigen.
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Das intelligente Messsystem *Smart Meter* ist vielen Menschen vermutlich deswegen schwer zu vermitteln, weil Sie weder die technische Funktionsweise ,noch den Sinn der bidirektionalen Datenübertragung wirklich verstehen.
Das Smart Meter ist eigentlich der Sicherungskarrabiner , mit dessen Hilfe man auf der Stromleitung der Zukunft abgesichert in die Zukunft laufen kann.
Der dynamische Strompreis, der am Vortag individuell für 96 Zeiteinheiten ( Eine ZE= 15 Minuten) innerhalb 24 Stunden verhandelt wird , ist am Liefertag trotzdem kein unumstößliches Naturgesetz. Wenn in der Viertelstunde 48 ( kWh 14 Cent) zum Beispiel 20000 Elektroautos gleichzeitig an der Wallbox zum laden angesteckt werden , muss im Intraday-Stromhandel ( 5 Minuten vor Lieferbeginn) Leistung nachgeordert werden . Das „Smart Meter“ überträgt wichtige Lastdaten, und macht es möglich günstige “ Tankstellenpreise“ am Heimlader zu nutzen.
Insgesamt ist die neue Stromkultur auf Basis der erneuerbaren eine dynamische und lebendige , welche aber dringend das Organ “ Intelligentes Messsystem“ als Gehirn und Herzschlag benötigt.
Im Laufe der Jahre können durch Datenverwendung, Speicher- und Netzausbau und Zubau von Energieerzeugungsanlagen immer tiefere Strompreise für den Endkunden an der Börse entstehen.
Es ist aber ein tiefer und dynamischer Prozess, welcher erst am Anfang steht .
Eigentlich hat das Smart Meter einen schönen Platz im Leben eines jeden, und in der Wohnung verdient .