Zwei Drittel des Zubaus entfallen auf Hausdächer und -fassaden, so die Behörde. Im Marktstammdatenregister wurden 2024 rund 435.000 Balkonsolar-Anlagen angemeldet. Sie haben am Photovoltaik-Zubau einen Anteil von 2,6 Prozent.
Der Verband der Energiewirtschaft verlangt, Bürokratie beim Ladesäulenausbau abzubauen: Genehmigungsverfahren müssten entschlackt und mehr Flächen geöffnet werden. Der CO2-Flottengrenzwert der EU solle beibehalten werden.
Nach Berechnungen von Agora Energiewende lag die relative Marktwertigkeit von Solarstrom im erzeugungsgewichteten Jahresmittel 2024 bei 60 Prozent des durchschnittlichen Börsenpreises – im Vorjahr waren es noch 76 Prozent. Die Analyse zeigt auch, dass sich Dunkelflauten kaum auf die Verbraucherpreise auswirken.
Der Batteriespeicher mit 45 Megawatt Leistung und 90 Megawattstunden Kapazität dient der Netzstabilität. Die Anlage des italienischen Herstellers Nidec soll bis 2026 vollständig in Betrieb gehen.
Ein Forschungsteam des Paul Scherrer Instituts hat eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Oberfläche von Kathoden stabilisieren lässt. Eine dünne, gleichmäßige Schutzschicht soll Betriebsspannungen von 4,5 und sogar 4,8 Volt möglich machen.
Trinasolar hat mit 25,44 Prozent erneut einen Rekord für den Wirkungsgrad von Solarmodulen aufgestellt. Dieser wurde vom Photovoltaik-Kalibrierlabor des Fraunhofer ISE (CalLab) unabhängig verifiziert.
Die Summe liegt leicht über den Erlösen des Vorjahres in Höhe von 18,4 Milliarden Euro. Das Geld fließt wieder vollständig in den Klima- und Transformationsfonds (KTF).
Vorläufigen Berechnungen von Agora Energiewende zufolge haben in Deutschland vor allem die wachsenden erneuerbaren Energien und die abnehmende Kohleverstromung dafür gesorgt, dass die Treibhausgasemissionen 2024 auf einen historischen Tiefstand gesunken sind. In den Bereichen Gebäude und Verkehr werden allerdings die europäisch vereinbarten Klimaziele nicht erreicht.
Die chinesische Haitian Group will von Heraeus das Geschäft mit Photovoltaik-Silberpasten für umgerechnet rund 66,4 Millionen Euro übernehmen. Die Transaktion schließt die 100-prozentige Kapitalbeteiligung an Heraeus Photovoltaics (Shanghai), Heraeus Photovoltaic Technology (Shanghai) und Heraeus Photovoltaics Singapore ein.
Jinkosolar hat eine Patentverletzungsklage gegen Longi wegen der Topcon-Solarzellentechnologie eingereicht. Die erste Anhörung ist für den 13. Februar 2025 angesetzt.