Ab dem 8. Januar wird die Solarförderung des Landes Berlin mit dem Titel „SolarPLUS“ eine neue Förderstruktur erhalten und wieder für neue Anträge geöffnet. Sie soll mehr Chancen für Photovoltaik-Anlagen auf kleinen und großen Dächern der Hauptstadt bieten, wie es nach der Senatssitzung am Dienstag aus der zuständigen Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hieß. Neue Förderanträge könnten dann schneller und einfacher gestellt sowie bearbeitet werden. Das im Haushalt vorgesehene Budget für „SolarPLUS“ liegt demnach bei jeweils zehn Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027.
Bereits eingereichte Förderanträge behielten ihre Gültigkeit, hieß es weiter. Allerdings scheint es seit Ende Oktober eine vorübergehende Aussetzung zu geben. Die für die Abwicklung zuständige IBB Business Team GmbH spricht von einer „Antragspause“, wobei die vorliegenden Anträge seither abgearbeitet würden.
Keine Förderung mehr für Photovoltaik-Balkonanlagen
Mit der Umstellung wird allerdings die finanzielle Bezuschussung von Photovoltaik-Balkonanlagen beendet. Diese seien angesichts der gesunkenen Preise und guten Rahmenbedingungen auch ohne staatliche Unterstützung rentabel, hieß es von der Senatsverwaltung für Wirtschaft dazu. Mehr als 19.000 Stecker-Solar-Geräte seien zudem bisher bereits gefördert worden.
Mit dem optimierten Programm bietet Berlin künftig zwei Förderbereiche an. „SolarPLUS S“ richtet sich an Ein- und Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser, während „SolarPLUS L“ für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Industrie bestimmt ist. Bei den Eigenheimen können dabei Pauschalen für Zählerschränke, Photovoltaik-Anlagen mit Speichern oder denkmalgeschützte Photovoltaik-Anlagen beantragt werden. Je größer die Anlage, umso höher sei auch der Zuschuss. Mit dem Programmteil „SolarPLUS L“ wird der Berliner Senat größere Projekte wie Photovoltaik-Anlagen mit Stromspeichern, Gutachten, Studien, Konzepte und Sonderlösungen wie die Kombination von Gründächern mit Photovoltaik-Anlagen oder die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden und Fassaden finanziell fördern, wie es weiter hieß.
Das Förderprogramm „SolarPLUS“ ist ein zentraler Baustein des Masterplans Solarcity Berlin. Dieser besteht seit 2022. Nach Angaben der Senatsverwaltung sind bis Ende November 2025 insgesamt 36.846 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 41,6 Millionen Euro eingereicht worden. Davon seien 28.647 Anträge mit einem Volumen von etwa 29,5 Millionen Euro bereits bewilligt. Die installierte Photovoltaik-Leistung habe sich in diesem Zeitraum in Berlin auf etwa 474 Megawatt mehr als verdoppelt. Ziel des Masterplans ist es, bis 2035 einen Anteil von 25 Prozent Solarstrom am gesamten Stromverbrauch der Hauptstadt zu erreichen.
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Kann ich nicht nachhvolziehen. In Hamburg gibt es seit neustem ein ähnliches Programm, das auf Geringverdiener ausgerichtet ist. In der Form sollte es Berlin ebenfalls beibehalten.
Als Mieter hat man sonst gar keine Chance an der Energiewende teilzunehmen. Traurige Entscheidung.
Es gibt keinen Grund traurig zu sein , die Energiewende ist sowieso auf dem Weg Richtung Biturbo* – Kapitalismus .
Die ganzen Batteriespeicher BESS werden nicht gebaut damit die Eisbären wieder Schollen am Nordpol haben , sondern um Arbitrage einzukassieren .
Billigsten Graustrom ( Börsenstrom von unbekannter Herkunft) aufsaugen , und in Strommangelzeiten auf das Preissignal “ Kaufe 10 Tulpenzwiebeln , zahle jeden Preis “ warten .Dann wird der Strom wieder gnädig ausgespuckt.
Die privaten Dachanlagen mit EMS und BESS und Typ 2 Lader und H2-Range Extender ?
….Endlich gibt es die Lenkradheizung im Porsche mit Persönlichkeitserkennung , Mimiksensor und entsprechend individuell programmierbarer Aufheizkurve . Dass war ja früher auch ein echt untragbarer Zustand , als die Lenkradheizung gefühlt sozialistisch nur On/Off funktionierte…
Entspannt bleiben. Chillen .
Ich werde vermutlich demnächst ein Leerrohr zwischen
Bude und Garage verlegen müssen , um dem Gesetz § 14 nicht als Querulant im Wege zu stehen.
Das Heimladegerät für die Elektrokarre muss per Fernzugriff extern gedimmt werden können. Da soll ein Steuerungskabel verlegt werden.
Die Energiewende hört nie auf , irgendwas ist immer…
Ein Balkonkraftwerk ist schon in Ordnung. Kostet ja echt nicht mehr die Urlaubskasse.