Der Batteriepark mit 240 Megawattstunden Kapazität soll 2027 in Betrieb gehen und Strom aus den vielen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen der Region zwischenspeichern. Der Projektierer RE.Venture spricht von einer möglichen Erweiterung auf bis zu 480 Megawattstunden.
Heimenergiemanagement wird ein immer zentraleres Bindeglied zwischen Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Stromverbrauchern und dem Stromnetz. Letzte Woche trafen sich rund 20 Hersteller und insgesamt etwa 120 Experten an der TU München zum 2. HEMS-Symposium, organisiert von Thomas Hamacher und Thomas Haupt, insbesondere um über netzfreundlichere Steuerungen zu diskutieren. Chefredakteur Michael Fuhs hat weite Teile moderiert und fasst seine wichtigsten Beobachtungen zusammen.
Kaum ein Verband der Energiewirtschaft hat den vom Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgelegten Bericht unkommentiert gelassen. Die Reaktionen haben aber eine große Bandbreite, und der Diskurs verläuft durchaus auch innerhalb der Photovoltaik- und Erneuerbare-Energien-Branche kontrovers.
Das 2,12 Kilowattstunden-Speichersystem Venus A könnte den Kreis der Interessenten für Balkon-Photovoltaik mit Speicher nochmals erweitern. Mit integriertem Wechselrichter soll es noch vor Jahresende für 499 Euro auf den Markt kommen.
Anker bietet einen Speicher als Selbstbaulösung für Besitzer von Stecker-Solar-Geräten an. Mit den Erweiterungen können Hausbesitzer auch in klassische Dimensionen vordringen, wobei der Anbieter dafür auch Elektriker vermittelt.
In seinem wöchentlichen Update für pv magazine bietet OPIS, ein Unternehmen der Dow-Jones-Gruppe, einen Überblick über die jüngsten Preisbewegungen in der globalen Photovoltaik-Branche.
Nicht nur von der Erneuerbare-Energien-Branche mit Bangen erwartet: Der im Mai von Bundeswirtschaftsministerin Reiche angekündigte „Realitätscheck“ der Energiewende liegt mit einem Gutachten von EWI und BET nun vor – mit teils überraschenden Ergebnissen. Der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und anderen Erneuerbaren wird nicht grundsätzlich infrage gestellt, das Ziel von 80 Prozent Erneuerbaren-Anteil 2030 ausdrücklich bekräftigt.
Volker Schöller von Schoenergie setzt sich dafür ein, dass die vielen Großspeicher, die vermutlich bald gebaut werden, netzbildend sind. Dafür baut er am Umspannwerk in Föhren ein Demonstrationsprojekt mit Komponenten von SMA, die sich schon in Großbritannien bewähren. Ein Standard für die Zukunft?
Ein von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und der Nationalen Energiebehörde (NEA) angekündigter Plan soll Investitionen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro auslösen – hauptsächlich für Batteriespeicher.
Ab dem 1. Oktober müssen Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen jährlich mindestens 2500 Euro je Megawatt an die Standortgemeinde abführen. Repowering-Anlagen sind ebenfalls betroffen. Die Beteiligung kann auch durch Bürgerstromtarife erfolgen.