Exzellenzcluster für Organische Photovoltaik

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Knapp zwei Millionen Euro jährlich will das Bundesforschungsministerium für die Entwicklung organischer Solarzellen ausgeben. In einem Exzellenzcluster für Organische Photovoltaik haben sich mehrere namhafte Unternehmen und wissenschaftsliche Einrichtungen zusammengeschlossen. An dem zukunftsweisenden Entwicklungsprojekt sind unter anderem Schott Solar, Merck, VARTA, die Institute der Universitäten Ilmenau, Karlsruhe und Oldenburg sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart beteiligt. Das Ziel ist es, den Wirkungsgrad organischer Solarzellen auf mindestens zehn Prozent zu steigern, wie es in einer Mitteilung von Schott Solar heißt.

Die einzelne Partner bringen dafür jeweils ihre Kompetenzen aus dem Bereich organische Photovoltaik ein – vom Entwicklungsdesign über die Materialen und die Herstellung bis hin zur Anwendung in den Solarzellen. Die Laufzeit der staatlichen Förderung ist zunächst auf vier Jahre angelegt, wie jüngst aus dem Bundesforschungsministerium verlautete. 2012 will das Exzellenzcluster erste wirtschaftlich verwertbare Ergbnisse liefern. Mögliche Anwendungsgebiete der flexiblen Solarzellen finden sich bei der externen Stromversorgung mobiler Geräte, Beleuchtungen oder einer integrierten Stromversorgung für transportable Gebäude.(SE)

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