Hauptsitz von SMA in den USA

SMA will in den USA seinen Vertrieb massiv ausbauen.
Foto: SMA Solar Technology

SMA will US-Geschäft massiv ausbauen

17. März 2017 | Märkte und Trends, Topnews

Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern plant eine Einstellungsoffensive in Übersee. SMA reagiert damit auf die positiven Marktbedingungen in den USA und kündigt zugleich neue Lösungen an.

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Die SMA Solar Technology AG hat den Ausbau ihres US-Geschäfts angekündigt. Als Reaktion auf die guten Marktbedingungen sei geplant viele neue Mitarbeiter einzustellen, kündigte der Wechselrichter-Hersteller bereits am Donnerstag mit. Eine konkrete Zahl nannte SMA zunächst nicht. Allerdings seien Charles Ellis als Vice President of Distributed Sales und Andrew Mears als Vice President of Strategic Sales ernannt worden. In einem nächsten Schritt sollten bei der US-Tochter weitere Stellen geschaffen werden, um die Vertriebsbemühungen zu stärken. In Schlüsselregionen wie Kalifornien oder den Nordosten des USA werde es eine „signifikante Expansion“ geben, inklusive einer schnellen Besetzung wichtiger Führungspositionen. „Dies ist ein wichtiger Schritt in einer imperativen Zeit des US-Solarmarkts“, erklärte Pierre-Pascal Urbon, Vorstandsprecher von SMA. Neue Investitionen und die Stärkung des Vertriebs würden sicherstellen, dass sich der Hersteller gut in diesem Wachstumsmarkt positionieren könne. „Die USA sind ein extrem attraktiver Markt geworden. Rückgänge bei den Systempreisen haben Photovoltaik zu einem phantastischen Investment gemacht“, so Urbon weiter.

Zudem werde es neue Wechselrichterlösungen in allen wichtigen Geschäftsfeldern von SMA für die USA geben. Im vergangenen Monat habe der Hersteller mit der Auslieferung seiner „Power+“-Lösung in den USA begonnen. Zudem sollten auch die ersten Batteriewechselrichter und Heimspeicherlösungen in diesem Jahr in den USA verkauft werden. Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach gewerblichen Photovoltaik-Dachanlagen in den USA wolle SMA zudem demnächst mit der Lieferung seiner Wechselrichter „Sunny Tripower Core1“ starten. Auch sei die Einführung eines Zentralwechselrichters mit 1500 Volt Eingangsspannung für den US-Markt geplant, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

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