Solarpark von GCL

GCL will seine Modulkapazitäten in diesem Jahr auf sechs Gigawatt steigern.
Foto: GCL Poly

GCL will Modulkapazitäten 2016 massiv ausbauen

19. Februar 2016 | Märkte und Trends, Topnews

Seit dem Einstieg bei dem angeschlagenen Konkurrenten Chaori Solar ist GCL auch als Modulhersteller aktiv. Im vergangenen Jahr konnte das Photovoltaik-Unternehmen seine Marktstellung nach eigenen Angaben massiv ausbauen. Für dieses Jahr ist eine Steigerung der Fertigungskapazitäten weltweit auf sechs Gigawatt geplant.

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Die GCL System Integration Technology Co., Ltd. ist nach einer Veröffentlung der chinesischen Website Solarbe im vergangenen Jahr in die Top 10 der weltweit größten Modulhersteller aufgestiegen. Der Hersteller sei mit einem Verkaufsvolumen von 2,5 bis 2,7 Gigawatt als Siebter gelistet und dies sei im ersten Jahr nach der Umstrukturierung eine Verfünffachung gegenüber 2014. GCLs Muttergesellschaft Golden Concord Holdings Ltd. war bei dem angeschlagenen Modulhersteller Chaori Solar eingestiegen und hatte Anteile dann an die GCL-Tochter überschrieben.

Mit Produktionskapazitäten für Solarmodule von 3,7 Gigawatt sei GCL auf Position sechs weltweit. Die Fabrik in Zhangjiagang sei die größte und am stärksten automatisierte Produktionsstätte Chinas für hoch effiziente Solarmodule, so das Photovoltaik-Unternehmen weiter. In diesem Jahr wolle GCL die Produktionskapazitäten auf sechs Gigawatt ausbauen. Zu den wichtigsten Kunden des Unternehmens gehörten China Minsheng Investment, Power China, Kong Sun Holdings Limited und ZTE Corporation sowie die indische Adani Group. Es sei bereits ein Vertriebsnetz vorhanden, mit dem 17 Photovoltaik-Märkte abgedeckt würden. 2016 plant GCL, „seinen Marktanteil außerhalb Chinas aggressiv zu erweitern“, wie der Aufsichtsratschef Shu Hua sagte. Dazu sollen auch neue Produktionsstandorte in der ganzen Welt aufgebaut werden. Das neue Werk in Indien habe kürzlich die volle Produktion aufgenommen.

Bei seinen Expansionsplänen profitiere GCL auch von verschiedenen Initiativen der Nationalen Energiebehörde (NEA) in China, darunter dem „Top Runner Programm“. In diesem Jahr wolle der Modulhersteller sind weiter verbessern in dem Ranking und Platz 5 erreichen, hieß es weiter. Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen Chaori Solar – was übersetzt „Super Sonne“ heißt – was die erste chinesische Firma überhaupt, die seine im Inland aufgenommene Anleihe nicht zurückzahlen konnte. Dies war im März 2014.

In der von Solarbe veröffentlichten Liste, die sich nach den ausgelieferten Solarmodulen im Jahr 2015 richtet, liegt Trina Solar mit 5,5 bis 5,6 Gigawatt an der Spitze. Es folgen Canadian Solar, Jinko Solar und JA Solar. Hanwha Q-Cells und First Solar folgen auf den nächsten Plätzen. Hinter GCL liegen dann noch Yingli, Suntech und Renesola in den Top Ten. (Vincent Shaw/Sandra Enkhardt)

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