Umfassende Dienstleistungen in Modulsanierung und -Recycling und Expansion nach Indien

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Photovoltaik ist der herausragende Energieträger der Zukunft. Die Sonnenenergie ist unerschöpflich und kann de facto den gesamten weltweiten Energiebedarf decken. Das ist extrem wichtig, um Klimaneutralität im Kampf gegen die globale Erderwärmung zu erreichen. Um diese Ziele zu erreichen, werden Millionen von Solarmodulen benötigt. Das Problem: Diese können im Laufe der Jahre beschädigt werden und ihre Leistungsfähigkeit verlieren.

Also was damit tun? „Die Sanierung dieser Module steht im Fokus. Damit stellen wir sicher, dass der Bedarf an hochwertigen Solarmodulen dauerhaft gedeckt werden kann und vermeiden gigantische Mengen an Müll. Die Sanierung der Module ist eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative zum Schrottplatz“, sagt Josef Gmeiner, Geschäftsführer von Rinovasol. Das Weidener Industrieunternehmen hat sich darauf spezialisiert, gebrauchte Solar- und Photovoltaikpaneele aufzuarbeiten beziehungsweise zu recyceln. Die Erfahrung zeigt die Wirksamkeit dieses Vorgehens: 96,3 Prozent der gelieferten Module können aufbereitet und dem Markt wieder zugeführt werden. Bislang hat Rinovasol mehr als eine Million Module aufgearbeitet beziehungsweise recycelt. Durch den Ausbau des internationalen Netzwerks in Spanien, China und Japan und anderen Ländern wächst diese Anzahl kontinuierlich.

Aber wie funktioniert die Dienstleistung eigentlich genau? Welche Möglichkeiten stehen bei Rinovasol zur Verfügung? Zum einen geht es um die Modulsanierung und -Recycling bei Herstellergarantiefällen. Modulhersteller gewähren umfangreiche Herstellergarantien. Zumeist wird für einen Zeitraum von zehn (teilweise auch bis zu 15) Jahren ab Garantiebeginn garantiert, dass die Module keine Konstruktions-, Material-, Verarbeitungs- oder Fertigungsfehler aufweisen („Produktgarantie“). Weiterhin wird für einen Zeitraum von 25 Jahren eine Stromleistungsgarantie gewährt („Leistungsgarantie“). Für den Fall einer Garantieverletzung haben sich die Hersteller regelmäßig dazu verpflichtet, die betroffenen Module entweder zu reparieren oder Austauschmodule zu liefern.

Das Problem laut Josef Gmeiner: „Meist kommt eine Reparatur nicht in Betracht, weil der Fehler nicht behebbar ist oder die Reparatur unverhältnismäßig aufwändig wäre. In der Praxis stellen daher die Hersteller zumeist Austauschmodule zur Verfügung. Ausbaukosten und Entsorgungskosten für die Altmodule werden in der Regel genauso wenig vom Hersteller ersetzt wie die Einbaukosten hinsichtlich der Austauschmodule.“ In solchen Fällen bietet die Rinovasol Gruppe einen doppelten Mehrwert: Zunächst wird der Zustand der Altmodule fair und objektiv bewertet und hieraus wird ein Angebot für den Ankauf der gebrauchten oder defekten Module erstellt. Die Eigentümer tragen daher keine Abtransport- oder Recyclingkosten und erhalten je nach Beschädigungsgrad der Altmodule einen Kaufpreis, den sie zur Deckung der Installationskosten verwenden können. „Wir stellen Ihnen eine Annahmebestätigung hinsichtlich der Altmodule aus, mit der Sie beim Netzbetreiber den Garantiefall anzeigen können und sicherstellen können, dass die Neumodule die für die Altmodule geltende Einspeisevergütung weiterhin beziehen können.“

Rinovasol bietet die Modulsanierung und -Recycling auch dann, falls keine Garantieansprüche bestehen. Auch in solchen Fällen bewerten die Experten die Altmodule für ein Kaufangebot. Auch hierbei gilt: Die Eigentümer tragen keine Abtransport- oder Recyclingkosten. Je nach Beschädigungsgrad können die Module gegebenenfalls auch direkt vor Ort für den weiteren Einsatz aufbereitet werden. Ebenso garantiert Rinovasol den Weiterbetrieb von PV-Anlagen trotz Ausfall von Bauteilen. Defekte Anlagen werden im Rahmen dieses Spezialkonzepts analysiert und durch den Abbau betroffener Module schnell wieder betriebsfähig gemacht.

Zudem hat Rinovasol eine weitere Partnerschaft begründet und kooperiert in Indien mit den Unternehmen InspireCleanEnergy und RepararWorks, die für Life-Cycle- und End-of-Life-Management im Photovoltaikbereich stehen. „Die Unternehmen teilen unsere Mission einer kreislauforientierten Solarwirtschaft. Gemeinsam werden wir den indischen Markt bearbeiten und damit spürbare Mehrwerte für Industrie und Gesellschaft generieren. Der Zubau an Solarkraftwerken nimmt massiv zu, und Indien wird künftig führend im Photovoltaikbereich sein“, sagt Josef Gmeiner.