Das Essener Energieunternehmen hat seinen Markenauftritt überarbeitet. Damit verleiht STEAG dem immer zügiger fortschreitenden Wandel des Unternehmens sichtbar Ausdruck. Das traditionsreiche Energieunternehmen engagiert sich bereits seit längerem mit Erfolg im Bereich der erneuerbaren Energien, der sich aktuell entwickelnden Wasserstoffwirtschaft sowie bei Lösungen zur Dekarbonisierung der Industrie.
„STEAG stellt sich neu auf, konzentriert sich auf wachstumsträchtige, zum Teil auch neue Geschäftsfelder und Märkte“, sagt Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der STEAG GmbH. Insofern sei es der richtige Zeitpunkt, der Transformation des Unternehmens auch durch eine sichtbare und erlebbare Neupositionierung Ausdruck zu verleihen.
Kohleausstieg erfolgreich vollzogen
Der Aufbruch zu neuen energiewirtschaftlichen Ufern geht einher mit einem zwischenzeitlich erfolgreich vollzogenen Abschied vom lange dominierenden Kraftwerksgeschäft. Bis Herbst 2022 werden alle Steinkohlekraftwerke der STEAG in Deutschland vom Markt sein. Einzige Ausnahme ist das „junge“ Kraftwerk Walsum 10 in Duisburg, für das STEAG aktuell einen Brennstoffwechsel von Steinkohle auf Biomasse prüft.
„Diese Entwicklung schlägt sich auch in unserer CO2-Bilanz nieder. Von 1990 bis heute haben wir unsere jährlichen Emissionen in Deutschland bereits um 85 Prozent reduziert“, sagt Dr. Ralf Schiele, der in der STEAG-Geschäftsführung die Bereiche Markt und Technik verantwortet.
Evolution statt Revolution
Beim neuen Marktangang setzt das Energieunternehmen bewusst darauf, Bewährtes zu erhalten. „STEAG verfügt über immense Expertise bei Planung, Bau und Betrieb energietechnischer Anlagen, bei der Steuerung komplexer Prozesse und in Sachen Dekarbonisierung. Hinzu kommt umfassendes energiewirtschaftliches Know-how: Wir haben unseren Namen über viele Jahrzehnte hinweg zur Marke entwickelt und so einen Wert wirft man nicht über Bord“, erläutert Christoph Dollhausen, Leiter des STEAG-Marketings, die Herangehensweise. Die bewährten Stärken nutze das Unternehmen, um sich auf den Wachstumsfeldern und-märkten der Energiewirtschaft von morgen zu behaupten. Genau wie das Unternehmen selbst entwickelt sich die Marke insofern gezielt weiter, ohne alles Bestehende über Bord zu werfen. „STEAG macht nicht Revolution, sondern Evolution – und das nicht zum ersten Mal in der bald 85-jährigen Unternehmensgeschichte sehr erfolgreich“, bilanziert Joachim Rumstadt.
Schlanker und agiler
Konkret haben sich das Unternehmenslogo und die Farbwelt sowie weitere gestalterische Elemente des Markenauftritts verändert. Grundsätzlich ist STEAG der Hausfarbe Blau und auch dem kontrastierenden Gelb treu geblieben, setzt nun aber auf andere Farbtöne und andere Gewichtungen. Die neuen Blau- und Gelbtöne kommen leichter, frischer und dynamischer daher. In Gänze ist das neue Corporate Design dynamisch und zukunftsorientiert.
Gleiches gilt für das Logo, bei dem der schlankere Schnitt mit den strukturellen Veränderungen im Unternehmen korrespondiert: „Im Rahmen der Neuausrichtung werden wir in unserer Organisation schlanker, agiler und noch marktorientierter. Dabei sind wir bereits auf einem guten Weg“, so Joachim Rumstadt.





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