Start des Energie-Innovationszentrums für die klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft

Teilen

Feierlicher Kick-off des Energie-Innovationszentrums (EIZ) der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit Stefan Müller, Abteilungsleiter „Zukunftsvorsorge – Forschung für Grundlagen und nachhaltige Entwicklung“, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Tobias Dünow, Staatssekretär, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg

 

Die weltweiten Klimaziele erfordern eine effektive und effiziente CO2-neutrale Bewirtschaftung aller Sektoren. Die Bereiche Elektrizität, Wärme, Verkehr und Industrie so zu verknüpfen, dass die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien optimal genutzt werden kann, ist ein Ziel der Wissenschaftler*innen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Konsortialpartner sind unter anderem 50Hertz Transmission GmbH, Ingenieurgesellschaft für Energie- und Kraftwerkstechnik mbH (IEK) und Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrasktrukturen und Geothermie IEG. Den Schlüssel für ein nachhaltiges, wirtschaftliches Energiesystem sehen sie in einer wesentlich stärkeren Vernetzung verschiedener Energiesysteme und Systemakteure.

 

Mehr als 90 Forschende aus 14 Fachgebieten entwickeln in einem neuen Forschungs-Cluster in insgesamt sechs vernetzten Labs gemeinsam mit einem interdisziplinären Partnernetzwerk innovative Technologien für eine klimaneutrale Energieversorgung. Das für seine erste Phase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 28 Millionen Euro geförderte Energie-Innovationszentrum (EIZ) an der BTU will in der Vernetzung verschiedener Energiesysteme und dem damit verbundenen globalen Umbau des Energiesektors weltweite Impulse setzen.