So viel kostet der Smart Meter Rollout PV-Betreiber

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Der Smart Meter Rollout steht vor der Tür

Für Betreiber von PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 7 kWp kann der Smart-Meter Rollout jederzeit beginnen – bei kleineren Anlagenbetreibern hängt der Zeitpunkt von der individuellen Entscheidung des jeweiligen Netzbetreibers ab. „Hier sehen wir als Experten viel Unsicherheit bei den Betreibern“, so Tina Barroso, Leiterin des Standorts Berlin der Conexio GmbH.

Der Leitfaden beantwortet die wichtigsten Fragen und soll den Betreibern von PV-Anlagen verschiedene Optionen aufzeigen. Beispielsweise müssen Anlagenbetreiber, die bereits vor dem offiziellen Rollout ein Gerät einbauen, es beim Rollout nicht gegen das vom Netzbetreiber vorgegebene Gerät austauschen, wie der Leitfaden erklärt.

Hilfe aus der Praxis für die Praxis

Auf der Betreiberkonferenz werden neben dem Thema Smart Meter Rollout auch die Effizienz, das Monitoring und die Qualität der verwendeten Komponenten im Fokus stehen. „Letztlich geht es immer darum, die Wirtschaftlichkeit der Anlagen zu sichern“, betont Barroso. Das Programm der Konferenz bezieht sich dabei vor allem auf mittlere und große Anlagen. Ziel ist es, Betreibern Möglichkeiten zur Kostensenkung aufzuzeigen und den Erfahrungsaustausch über bestehende und zukünftige Geschäftsmodelle zu fördern. „Nur so kann der Trend zu geringeren Stromgestehungskosten bei Erneuerbaren Energien fortgesetzt werden“, so Barroso.

Geringe Stromgestehungskosten brauchen passende Rahmenbedingungen

Zur Eröffnung geht es deshalb auch um die aktuellen politischen Forderungen der Betreiber von Wind- und Solaranlagen. So wünscht sich Jens Eckhoff, Senator a.D. und Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft ein deutliches Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien: „Nur wenn die jetzt verantwortliche Politik erkennt, dass wir einen weiteren zügigen Ausbau von Wind und Solar in Deutschland brauchen, damit die positive Kostenentwicklung bei den Stromgestehungskosten im Erneuerbaren Energien Bereich sich fortsetzt und wir keine Deckel benötigen, dann kann die Energiewende zu einem nachhaltigen Erfolg werden.“

Parallel zur Konferenz können die Teilnehmer nicht nur die Testanlagen des Gastgebers Adler Solar besichtigen, sondern auf verschiedenen Stationen ihre eigenen mitgebrachten Solarmodule auf Funktionsfähigkeit testen.