Juwi Shizen Energy, das 2013 gegründete Joint Venture zwischen dem deutschen Projektentwickler JUWI und dem japanischen Entwickler von Wind- und Solarparks Shizen Energy, hat in Fukushima City das bislang größte Einzelprojekt seiner Firmengeschichte erfolgreich ans Netz gebracht und bereits an den Betreiber übergeben. Baustart für den Solarpark Azuma Kofuji war im August 2020, die erste Kilowattstunde sauberen Stroms konnte Ende September 2022 eingespeist werden. Jährlich wird der auf mehrere Teilflächen verteilte Solarpark rund 107 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Durchschnittsverbrauch von rund 31.000 japanischen Haushalten.
JUWI Shizen hat das Projekt als EPC-Dienstleister realisiert. Mit dem größten Projekt der Joint-Venture-Geschichte erhöht sich das seit der Gründung im Jahr 2013 umgesetzte Projektvolumen auf nun insgesamt 602 Megawatt. Weitere 140 Megawatt Solarleistung befinden sich derzeit im Bau.
„Wir freuen uns sehr, das Großprojekt Azuma Kofuji fristgerecht fertiggestellt und übergeben zu haben“, sagt Jan Warzecha, Geschäftsführer von juwi-Shizen Energy. „Das unterstreicht unsere hohe Kompetenz, Professionalität und Erfahrung als zuverlässiger EPC-Partner.“
Die fertiggestellte Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 186 Hektar, die Großteils aus nicht mehr genutztem Ackerland besteht. Der Bau von Erneuerbaren-Energie-Anlagen auf solchen stillgelegten ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen wird in Japan gesetzlich gefördert.
Der Solarpark befindet sich in der Präfektur Fukushima, rund 80 Kilometer vom Atomreaktor Fukushima Daiichi entfernt. Dort kam es im März 2011 in Folge eines Erdbebens und eines dadurch ausgelösten Tsunamis zu Kernschmelzen in mehreren Reaktorblöcken und damit zu einer der größten Nuklearkatastrophen der Geschichte.





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