Batteriespeicher schlagen Photovoltaik

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AURIVOLT-CEO Markus Baumann rechnet vor: Negativstunden und lange Amortisationszeiten machen PV-Anlagen zunehmend unattraktiv – Batteriespeicher bieten 20% Rendite in 13-15 Jahren

Bad Oeynhausen, 07.11.2025 – Die Diskussion um die beste Investition in erneuerbare Energien erhält neue Brisanz. Während Photovoltaikanlagen seit Jahren als Standardinvestment gelten, zeigt eine aktuelle Analyse von AURIVOLT Energy: Batteriespeicher sind für Anleger die deutlich attraktivere Alternative – sowohl finanziell als auch steuerlich.

Das Negativstunden-Problem verschärft sich dramatisch

„Was viele Investoren unterschätzen: Negativstunden an der Strombörse fressen mittlerweile bis zu 16 Prozent der PV-Erträge auf“, erklärt Markus Baumann, CEO von AURIVOLT Energy. Während 2016-2019 nur 1,5-3% der erzeugten Energie aufgrund von Negativstunden unvergütet blieben, ist dieser Anteil seit 2020 auf bis zu 16% gestiegen – Tendenz weiter steigend.

Das Problem: Negativstunden treten hauptsächlich zwischen 11 und 16 Uhr auf – exakt dann, wenn PV-Anlagen ihre Höchstleistung erbringen. „Ohne Batteriespeicher ist eine PV-Anlage heute kaum noch rentabel darstellbar“, so Baumann.

Anlagehorizont: 13 versus 30 Jahre

Der Vergleich der Investitionszeiträume fällt eindeutig aus. Photovoltaikanlagen haben einen Anlagehorizont von 20-30 Jahren bei einer Amortisationszeit von typisch 15-20 Jahren. Erst danach erwirtschaften sie messbare Renditen – wenn überhaupt, denn die garantierte Einspeisevergütung läuft nach 20 Jahren aus.

Batteriespeicher hingegen sind auf 13-15 Jahre ausgelegt und erwirtschaften vom ersten Tag an Renditen durch Arbitragehandel. „Ein 50-jähriger Investor sieht bei Photovoltaik seine ersten nennenswerten Erträge mit 65-70 Jahren. Mit Batteriespeichern hat er ab Monat eins Cash-Flow“, rechnet Baumann vor.

Rendite: 20% versus bestenfalls 3-7%

Die Renditedifferenz ist erheblich. Während PV-Anlagen heute – wenn gut geplant und mit Speicher kombiniert – 3-7% Rendite über die Lebensdauer erreichen, erzielen Stand-Alone-Batteriespeicher  etwa 20% jährliche Rendite. Der Grund: Arbitragehandel bietet in den kommenden Jahren steigende Margen.

Der steuerliche Turbo: Degressive AfA

Ein oft übersehener Vorteil ist die unterschiedliche Abschreibungsdauer. Während PV-Anlagen über 20 Jahre  abgeschrieben werden, gilt für Batteriespeicher eine Nutzungsdauer von nur 10 Jahren – beide mit der Möglichkeit zur degressiven Abschreibung von 30%.

„Das bedeutet: Ein Batteriespeicher ist innerhalb von drei Jahren zu etwa 85% abgeschrieben. Bei einer PV-Anlage dauert das doppelt so lange“, erklärt Baumann. In Kombination mit dem Investitionsabzugsbetrag (IAB) von 50% und der Sonderabschreibung von 40% ergibt sich eine sofortige Steuerersparnis von bis zu 42.000 Euro bei einer Investition von 200.000 Euro.

Zielgruppe:  Anleger mit Spitzensteuersatz

AURIVOLT richtet sich bewusst an eine spezifische Zielgruppe: „Unser Modell funktioniert ab Investitionssummen von mindestens 100.000 Euro und ist besonders für Anleger mit Spitzensteuersatz interessant, die kurzfristig sowohl Steuern sparen als auch hohe Renditen erzielen möchten“, so Baumann.

Das Geschäftsmodell basiert auf dezentralen Schwarmspeichern im deutschen Niederspannungsnetz. Investoren erwerben einzelne Batterieeinheiten, die professionell im Arbitragehandel vermarktet werden. Der Vorteil gegenüber Großspeicherprojekten: Schnelle Genehmigung und sofortige Realisierung ohne langwierige Planungsverfahren.

Über AURIVOLT Energy: AURIVOLT  mit Sitz in Ostwestfalen ist spezialisiert auf Batteriespeicher-Direktinvestments. Das Unternehmen betreibt dezentrale Schwarmspeicher im deutschen Niederspannungsnetz und ermöglicht Investoren die Teilhabe am wachsenden Energiespeichermarkt durch Eigentumsmodelle ab 100.000 Euro.